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RIOPY - Bliss

Artist RIOPY
Title Bliss
Homepage RIOPY
Label WARNER CLASSICS
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Jean-Philippe Rio-Py aka RIOPY wurde 1983 in Frankreich geboren und lebt inzwischen als Pianist und Komponist in London. Er ist ein kreativer Freigeist, der sich in den vergangenen Jahren sein ganz persönliches Klanguniversum erschaffen und zu einem der aufregendsten Vertreter der Contemporary Classical Music entwickelt hat. Angefangen bei Neoklassik, Meditations- und Kammermusik, über Trailer-Musik für David Finchers „Gone Girl“ und Ridley Scotts „Mord im Orient-Express“, bis hin zu Werbemusik für Peugeot oder Armani – RIOPY fühlt sich auf den verschiedensten stilistischen Feldern zuhause. Nach den Vorgängern „Riopy“, „Tree of Light“ und „Meditation 432“ hat der Musiker nun eine Sammlung von elf Stücken zusammengestellt, mit denen er seine Fans zum Diskurs einlädt. Jeden Monat veröffentlicht er einen weiteren Song des Albums, mit denen er den ‚Helden des Alltags‘ auf seinem edlen Fazioli-Piano huldigt. „Bliss“ – Glückseligkeit hat RIOPY seine scharfsinnigen Observationen diesmal genannt.

Den Auftakt machte im vergangenen Oktober das verspielte „La Vernatelle“, das RIOPY im gleichnamigen Örtchen an der französischen Mittelmeerküste schrieb. „Ich liebe diesen Ort. Es fühlt sich an, als gehörte er nicht zu dieser Welt. Ich muss immer lächeln, wenn ich das Stück höre und an diesen wunderschönen Teil Frankreichs denke. Ein Gedanke, der mich wirklich glücklich macht.“. Ein Motiv, das sich auch durch das schwebend leichte „Bee“, das träumerische „Sweet Dream“, das optimistische „Joy“ oder das nachdenkliche „Epiphany“ zieht. „Eine Einladung, einen Schritt aus der persönlichen Komfortzone heraus zu machen und Unbekanntes zu erforschen. Sich von allen Ängsten freizumachen und sich über die eigenen Stärken bewusst zu werden. Und zu erkennen, dass es keine Grenzen gibt.“. Im buchstäblichen Sinne grenzenlos präsentiert sich auch das dramatische „Sky Opus Fire“, das von einer ganz besonderen Kulisse beeinflusst wurde: Ein noch tätiger Vulkan auf der französischen Übersee-Insel La Réunion. Unwirkliche Schönheit, die über allen Eindrücken aus Urgestein, Wind, Lava und dem Blick auf die unendliche Weite des Ozeans steht.

In der Tat erinnern mich die instrumentalen Klavierstücke von RIOPY an Filmmusik, begleiten und beflügeln die Tracks den Hörer/die Hörerin beim ganz eigenen Kopfkino und liefern den dafür passenden Soundtrack. Ganz konkret geschieht dies auch mit den aktuellen Singles „Sky Opus Fire“, „Sweet Dream“ und „Lullaby“, die sich in einer Video-Trilogie wiederfinden, die auf La Réunion gedreht wurde. „Bliss“ endet mit dem surrealen „Sweet Awakening“ und spannt einen abwechslungsreichen Bogen zwischen fragilen und kraftvollen Kompositionen, die alles andere als verstaubtes Klassik-Geklimper sind.

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