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RIOT IN THE ATTIC - Those Who Don’t Belong

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Artist RIOT IN THE ATTIC
Title Those Who Don’t Belong
Homepage RIOT IN THE ATTIC
Label MONKEY ROAD RECORDS
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RIOT IN THE ATTIC – Aufruhr auf dem Dachboden, dafür könnten Marder verantwortlich sein und leider können die possierlichen Tiere jede Menge Schaden verursachen. Um sie zu vertreiben, soll laute Musik ein probates Mittel sein, womit wir wieder bei RIOT IN THE ATTIC wären! Die drei Kölner haben ihr Langspiel-Debüt „Dawn“ während des Lockdowns gegeben und mussten wie alle anderen Bands auch darauf verzichten, live aufzutreten. Stattdessen wurde die Zeit genutzt, um neue Songs zu schreiben, die es jetzt auf „Those Who Don’t Belong“ zu hören gibt.

Zehn Songs sind es ganz konkret und selbige bewegen sich im Spannungsfeld Stoner – Hard Rock – Grunge. Mit Ihrem Opener „Sin & Wine“ lassen es die Jungs dann auch gleich mal ordentlich krachen und auch das knackige „Drag Me Down“ lässt nichts anbrennen. Den Titel „Soma“ gibt es in zwei Parts und während der erste mit flotten Akkorden ins Ohr geht, lässt es Part 2 langsamer angehen. Mit ihrer ersten Single „Wandering Dog“ zeigt sich das Trio abwechslungsreich-rotzig, bevor die instrumentale „Interlude“ akustische Gitarren zu Gehör bringt, ehe das geheimnisvolle „…And There Was Dust“ in Stoner-Gefilde entführt, wo auch das hymnische „All For One“ zu verorten ist. Die druckvolle Nummer wurde ebenfalls bereits ausgekoppelt und zählt zu den Highlights der Platte. Aber auch „Sand And Water“ kann sich mit grummelnden Krachlatten hören lassen. Hier verzichtet der flotte Dreier abermals auf Gesang, um schließlich auf der Zielgeraden mit „Wildlife“ die Southern-Rock-Karte zu ziehen.

Zwischen groovigen Hardrock-Passagen und fetten Riffs, fast punkigen Songs à la MOTÖRHEAD und verträumten Stoner-Gitarrenwänden fühlen sich RIOT IN THE ATTIC besonders wohl. In eine Schublade lassen sich die Rheinländer um Mastermind Daniel Padilla Cencillo jedoch mit „Those Who Don’t Belong“ nicht stecken, stattdessen servieren sie eingängigen Rock, dem sie ihren eigenen Stempel aufgedrückt haben.

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