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RIOT V - Unleash The Fire

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Artist RIOT V
Title Unleash The Fire
Homepage RIOT V
Label STEAMHAMMER
Leserbewertung
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Ehrlich gesagt habe ich mich nach meinem Lieblingsalbum „Inishmore“ 1998 und dem eher für mich danach sehr enttäuschenden Nachfolger „Sons of Society“ ein Jahr später nicht mehr um RIOT V und ihre Outputs gekümmert. Dass der Bandleader und Gitarrist 2012 leider verstarb, habe ich noch wahrgenommen, aber dass die Ex-Frontmänner Forrester und Speranza sein Schicksal teilen, war mir neu. Somit lag es/ liegt es an anderen Protagonisten, im Jahre 2014 den virtuosen Metal-Boliden RIOT V wieder auf Kurs zu bringen…

Jenes gelingt dank aller gegebenen Qualität und musikalischem Können für meine Ohren nun recht gut. Wenn mal nicht, liegt das an den leider ab und an vorhandenen Fremdschäm-Lyrics… Jesus, dachte MYSTIC PROPHECY hätten miese Texte… aber Sachen wie „Metal Warrior“, „Return of The Outlaw“ (einziger Totalausfall der gesamten CD) oder „Fight Fight [wait For It…] Fight“ gehen leider gar nicht lyrisch. Dafür ist der aktuelle Frontmann erträglich und fällt nicht negativ auf, auch wenn mir DiMeo auf ewig von der Stimme am passendsten vorkam. Jenes ist aber schon das einzige Manko dieser sonst echt starken Powermetal-Scheibe irgendwo zwischen RAINBOWs „Rising“ oder der ersten TOXIK-CD. Bei „Bring The Hammer Down“ schleicht leicht JUDAS PRIEST durchs Songwriting und dank der Trademark-Twinguitars ist immer THIN LIZZY präsent in der Melodieführung. Tolle Hooks und starke Spannungsbögen hat fast jeder Track zu bieten, womit es hier für mehrere Durchläufe immer wieder neue Kleinigkeiten zu entdecken gibt rechts und links. So macht anspruchvolle Rockmusik zwischen WILD DOGS und FIFTH ANGEL Spaß. Zumal wenn das Ganze auch noch unantiquiert klingt und mit einer knackig-offenen Produktion ums Eck drückt. Kommt besonders feinen Sachen wie „Land of The Rising Sun“ , „Immortal“ (frühe QUEENSRYCHE, anybody?) und dem feinfühligen großen Rausschmeißer „Until We Meet Again“ zugute. Großes Halbballaden-Kino zum Abschluss.

Auch wenn ich die letzten Scheiben nicht kenne und der aktuelle Output nicht an meinen Band-Fave „InishmoreW heranreicht: beide Daumen nach oben, schönes Ding. Anspieltipps: „Land of The Rising Sun“, „Immortal“, „Until We Meet Again“.

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