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ROBBEN FORD - Pure

Artist ROBBEN FORD
Title Pure
Homepage ROBBEN FORD
Label EARMUSIC
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Der 69-jährige ROBBEN FORD ist ein US-amerikanischer Blues-, Jazz- und Rockgitarrist. International bekannt wurde er sowohl als Solokünstler als auch durch zahlreiche Projekte mit CHICK COREA, MILES DAVIS, B. B. KING, JONI MITCHELL, GEORGE HARRISON, BOB DYLAN, JOHN MAYALL, GREG ALLMAN, MAVIS STAPLES und KISS. Er war bisher Mitglied in den Bands JING CHI, THE FORD BLUES BAND und THE YELLOWJACKETS. „Pure“ heißt sein neues Album und ‚pur‘ ist auch der Sound des Grammy-nominierten Gitarrenvirtuosen.

So kommen die neun Songs nämlich gänzlich ohne Gesang aus und fokussieren sich stattdessen auf die Instrumente. Hier natürlich vorrangig auf die Saiteninstrumente – angefangen bei der „Pure“-Prelude, über das bluesige „White Rock Beer…8Cents“ bis zu den dezent jazzigen Klängen des tiefenentspannten „Balafon“. In der Folge empfängt „Milam Palmo“ Hörer und Hörerinnen mit smoothem Groove, ehe das rhythmusbetont jazzende „Go“ zwei Saxofone ins Boot holt. Mit dem „Blues For Lonnie Johnson“ steht Blues-Slow-Motion vom Feinsten auf dem Programm, bevor „A Dragon’s Tail“ sachte grummelnd übernimmt. Der Titeltrack „Pure“ wird neben den Drums mithilfe von Tabla (ein Saiteninstrument) und Oud (Perkussion) vorgetragen und erhält auf diese Weise eine orientalische Note. Das finale „If You Want Me“ klingt etwas eingängiger und beschließt den bunten Reigen mit gutgelaunten Melodien und einem Akustikbass-Solo.

Das soagt ROBBEN FORD selbst über sein jüngstes Baby: „Pure ist anders als alle Alben, die ich bisher gemacht habe. Wenn es um Studioarbeit geht, war ich schon immer traditionell: bringt eine gute Band in einem guten Raum mit einem guten Produzenten zusammen, lass sie für drei bis fünf Tage aufnehmen, erledige die nötige Nachbearbeitung und dann Mixen und Mastern. „Pure” habe ich auch so angefangen. Aber irgendwie hat sich der Einfluss von anderen Musikern und Musikerinnen, den es immer gibt, etwas falsch angefühlt. Ich habe erkannt, dass ich diese neue Musik selbst von Grund auf neu formen muss. Mein Toningenieur und Co-Produzent Casey Wasner war unverzichtbar in diesem Prozess. Die meiste Musik auf diesem Album wurde von uns beiden in seinem Studio Purple House gemacht: das richtige Gefühl für die Musik bekommen, dann Bass und Schlagzeug einspielen. Nachdem ich so gearbeitet habe, glaube ich, dass „Pure” vielleicht die beste Repräsentation meiner musikalischen Vision ist. Bisherige Alben waren das Produkt der Entwicklung bis zu diesem Punkt. Es war sehr schön, meine eigenen Kompositionen so gründlich zu formen und etwas zu erschaffen, was komplett mir gehört.”. Dem ist nichts hinzuzufügen!

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