| Artist | ROBERT JON & THE WRECK |
| Title | Ride Into The Light |
| Homepage | ROBERT JON & THE WRECK |
| Label | JOURNEYMAN RECORDS |
| Leserbewertung |
Mit „Ride Into The Light“ veröffentlichen ROBERT JON & THE WRECK ihr siebtes Studioalbum. Die südkalifornischen Roots-Rocker waren mit den Produzenten Don Was (JOHN MAYER & BONNIE RAITT), Dave Cobb (BRANDI CARLILE & CHRIS STAPLETON) und Kevin Shirley (IRON MAIDEN, THE BLACK CROWES) sowie den Gitarrenvirtuosen JOSH SMITH und JOE BONAMASSA im Studio und auf Bonamassas Label Journeyman Records erscheint der Silberling auch. Auf die Ohren gibt es rasanten Blues-Rock ebenso wie sonnengetränkte Americana-Balladen.
Entsprechend starten die Herren Robert Jon Burrison (Leadgesang & Gitarre), Andrew Espantman (Schlagzeug & Backing Vocals), Henry James Schneekluth (Leadgitarre & Backing Vocals), Warren Murrel (Bass) und Jake Abernathie (Keys) mit der pumpenden Blues-Nummer „Pain No More“, bevor das wunderbare „Who Can You Love“ mit beschwingten Melodien und der angenehm rauchigen Stimme des Fronters zu Herzen geht. Dank „Come At Me“ und „One of a Kind“ geht’s mit viel Drive weiter, ehe „Bring Me Back Home Again“ erneut mit groovigen Gitarrenhooks für wohlige Emotionen sorgt. Das weiß die gefühlvolle Vorabsingle „West Coast Eyes“, die auf Tour in Nashville gemeinsam mit JOSH SMITH und JOE BONAMASSA aufgenommen wurde, noch zu toppen und auch beim temperamentvollen „Don’t Look Down“, das ebenfalls bereits ausgekoppelt wurde, saßen die beiden Meister des Sechssaiters an den Reglern. Bleibt noch der Titeltrack „Ride Into The Light“, mit dem die Platte sehr smooth ausklingt.
ROBERT JON & THE WRECK sind schon seit 2011 in Sachen Blues- und Southern Rock unterwegs. Hierzulande ein Genre, das eher ein Nischendasein fristet, aber wer diese Art Musik mag, sollte „Ride Into The Light“ unbedingt Gehör schenken, denn hier ist eine begnadete Truppe zugange, die nicht nur mit viel Herzblut agiert, sondern auch solides Handwerk abliefert. Als Referenzen seien Kapellen wie die ALLMAN BLUES BAND, die EAGLES und LYNRED SKYNRYD genannt, die zweifellos ROBERT JON & THE WRECK als Inspiration dienen; letztlich haben die Jungs aus dem eher für Punk bekannten Orange County jedoch ihren ganz eigenen Stil gefunden und der kann sich wahrlich hören lassen!

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