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ROBYN - Be mine (Single)

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Artist ROBYN
Title Be mine (Single)
Homepage ROBYN
Label KONICHIWA RECORDS
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Bisher war mir Robin Miriam Carlsson alias ROBYN der ansprechenden Optik halber im Gedächtnis geblieben, einen veritablen Hit vermochte ich der 29-jährigen Schwedin bislang nicht zuzuordnen und das, obwohl die Dame vor einem Jahr mit „With every heartbeat“ an der Spitze der UK-Single-Charts stand. Also mal bei Youtube vorbeigeschaut und ja, richtig, hat man schon mal gehört. Ihr Debüt gab Robyn schon mit zarten 16 Jahren, vielleicht ein Grund, warum man hier und da auch von der BRITNEY SPEARS oder CHRISTINA AGUILERA Schwedens liest, ich würde sie eher zwischen MADONNA (mit der sie in Kürze auf Tour ist) und KYLIE MINOGUE einordnen, denn zum Glück präsentiert sie sich weder als naives Dummchen wie Frau Spears, noch als Glam-Girl mit Hang zur Dauerphrasierung wie Frau Aguilera.

Zur akustischen Begutachtung lag mir nun ROBYNs Single „Be Mine“ vor, bereits 2005 auf dem Album „Robyn“ erschienen, das es zeitgleich zur Madonna-Tour als aufgemotztes Rerelease mit Bonustrack und DVD geben wird. Die Originalversion besticht durch eine prägnante Cello-Basslinie, zunächst ungewöhnlich für einen Popsong, bei dem auch im weiteren Verlauf Streicher für die passende Dynamik sorgen. Der Refrain erinnert mich an alte CYNDI LAUPER–Zeiten. (Aktuell vereint die Damen die gleiche wasserstoffblonde Frisur). Der „Jori Hulkkonen Radio Edit“ verzichtet auf die Streicher und transportiert das Stück mit viel Fiepen und Blubbern in clubbige Atmosphäre, bleibt aber gegenüber dem „Plastik Funk Radio Edit“ sehr chillig. Dieser setzt mit Techno-Elementen zwischen den Gesangspassagen klar auf Tanzbarkeit. Zum Schluss gibt es dann noch eine „Ballad Version“, purer Gesang mit Klavier. Und gerade der zeigt doch recht deutlich auf, dass MADONNA bei der Wahl ihres Supports Geschmack bewiesen hat. Nachdem ROBYN in ihrer Heimat bereits mit zahlreichen Preisen überhäuft wurde, die UK-Charts erobert hat und es in den USA bis in David Lettermans Late Show geschafft hat, sollten nun auch endlich die Deutschen aufwachen. Bei Letterman präsentierte sie übrigens „Cobrastyle“, eine wunderbare Elektro-Clash Nummer, die ahnen lässt, dass Robyn mehr als radiotauglichen Pop auf der Pfanne hat und daher auch durchaus für dieses Forum unter Beobachtung bleiben sollte.

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