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ROBYN - s/t (Special Edition)

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Artist ROBYN
Title s/t (Special Edition)
Homepage ROBYN
Label KONICHIWA RECORDS/ MINISTRY OF SOUND
Leserbewertung
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Einen langen Weg hat das vorliegende Album der schwedischen “Alternativ-Madonna” bereits hinter sich, erschien die erste Edition des selbst betitelten Albums bereits im Jahre 2005 (und erklomm sofort die Pole Position der schwedischen Charts). Dann tauchte Madame Carlsson in die Untiefen der britischen Club-Szene ab und machte sich dort schnell einen Namen mit ihren energetischen Live-Shows und den elektro-infizierten Pop-Liebeleien, auch Singles genannt. So kamen die Insulaner 2007 in den Genuss einer neuen Fassung des beinah makellosen Pop-Selbstfindungs-Album, das durch Zugabe des grandiosen TEDDYBEARS Covers „Cobrastyle“ (Produzent Klas Åhlund ist Gitarrist eben dieser Crossover-Bande, aber auch Songs wie Britneys „Piece of me“ entstammen seiner Feder) und der fantastischen Single „With every Heartbeat“ (welches zusammen mit KLEERUP entstand) nur noch besser wurde! Mit dem charmanten Youth-Pop a la „Show me Love“, der sie 1998 richtig berühmt machte, haben diese wohlfeilen Dance-Tracks natürlich nichts mehr gemeinsam… Aber das ist auch gut so!

Nun liegt uns also (passend zum Start der MADONNA Tour, bei der ROBYN die Anheizerin geben durfte) eine erneute Edition dieses „Work-In-Progress“ -Albums vor. Die Tracklist bleibt zu der UK-International-Edition identisch, lediglich „Dream On (New Version) wurde hinzugefügt (Eine US-Version existiert auch noch, diese enthält noch diverse Remixes). Interessanter ist da natürlich die beigelegte DVD, die fünf Videos (darunter das tolle „With every Heartbeat“–Video und zwei Versionen von „Be Mine“) und ein ca. halbstündiges Interview mit eingefügten Live-Sequenzen enthält. Value for Money also! Das Album bleibt natürlich weiterhin der heilige Gral des alternativen, anspruchsvollen, tanzbaren, krediblen und mitsinganstiftenden Dance-Pops! Neben den oben erwähnten Kracher-Titeln sorgen solche Songs wie „Be Mine“ (mit seinen tollen String-Arrangement und der fantastischen Melodie!), „Handle me“ (hätte TIMBALAND auch nicht besser hinbekommen, ebenso wie „Bum like You“), „Konichiwa Bitches“ (das mit seinen Gaga-Raps und Plastik-Beats begeistert) und „Who’s that Girl“ (welches bei den Ex-Plattenbossen dermaßen durchfiel, das ROBYN sich erst genötigt sah, ihr eigenes Label zu gründen. Den Göttern sei es gedankt!) für ein seliges Lächeln in den Gesichtern derer, die einen guten Song erkennen, wenn er vor ihnen liegt…

Wo GWEN STEFANI, MADONNA und KYLIE (zu deren Karriere durchaus Parallelen gezogen werden können) anfangen, knüpft ROBYN mit schelmischen und wissenden Lächeln gerne an. Weiterhin „The shape of Pop to come”!

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