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RÖYKSOPP - The Inevitable End

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Artist RÖYKSOPP
Title The Inevitable End
Homepage RÖYKSOPP
Label EMBASSY ONE
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Die norwegische Elektro-Band RÖYKSOPP gehört seit der Veröffentlichung ihres Debuts im Jahr 2001 zu den festen Größen der Szene. Mal experimentell, mal poplastig, immer aber mit unverkennbarem Sound schaffen sie es immer wieder, Alben abzuliefern, die auch Nicht-Elektroniker begeistern. Dabei arbeiten sie, wie auch auf ihrem aktuellen Langspieler „The Inevitable End“, immer wieder erfolgreich mit anderen Künstlern zusammen. Auf diesem Album sind es zum Beispiel ROBYN und Jamie von den grandiosen IRREPRESSIBLES.

Die Highlights dieser Scheibe herauszuarbeiten gestaltet sich nicht wirklich einfach. Denn im Prinzip muss man sie komplett hören, damit der Sound seine volle Wirkung entfalten kann. Ein echtes Gesamtkunstwerk und – meiner Meinung nach – das Beste aller bisherigen RÖYKSOPP-Veröffentlichungen, ausgestattet mit einer vielseitigen Erzählstruktur. Anstatt diese also durch Zerpflücken in Highlights und Nicht-Highlights einzuteilen, möchte ich stattdessen schlicht Anspieltipps geben, die den Facettenreichtum des aktuellen Silberlings gut darstellen. Da wäre zum einen der Opener „Skulls“, der durch knarzige Bässe dominiert wird. Oder das tanzbare Stück „I had this thing“, einen von vier Songs auf dem Jamie Irrepressible den Vocal-Part übernimmt. Aber auch „Monument“ (Vocals: ROBYN), das fragile „Sordid affair“ (Vocals: Ryan James) oder das beinahe poppige „Running to the sea“ (Vocals: Susanne Sundfør) zeigen beispielhaft, wie wenig eintönig die neue RÖYKSOPP ist.

Mit ihrem fünften Album legen RÖYKSOPP einen echten Diamanten vor. Es ist ein Werk ohne Füllstücke, das man im Ganzen hören muss, um richtig zu sehen, wie hell es eigentlich vor dem Hintergrund einer oft einfallslos-schematischen Elektronikszene scheint – und das trotz der düsteren Themen, die „The Inevitable End“ in den Mittelpunkt stellt. Besser kann man es wirklich kaum machen.

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