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ROTERSAND - Dare to live (Perspectives on Welcome to Goodbye)

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Artist ROTERSAND
Title Dare to live (Perspectives on Welcome to Goodbye)
Homepage ROTERSAND
Label DEPENDENT
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Wenn eine Band es schafft innerhalb von drei Jahren von einem absoluten Geheimtipp zu einer schwer angesagten Band zu mutieren, muss geschicktes Marketing oder herausragende Qualität vorhanden sein. Wer sich wie ROTERSAND durch eingängigen Gesang und äußerst geschickte Soundstrukturen auszeichnet, die bei jeder Produktion so wirken, als ob es das Einfachste wäre, solche Songs zu entwickeln, hat wohl ganz klar den qualitativen Erfolgsfaktor gebucht. Ebenso wie bei ihrer ersten VÖ gehen sie nun auch wenige Monate nach Erscheinen des Albums „Welcome to goodbye“ den Weg, einige Tracks zu überarbeiten oder dies anderen überlassen, z.B. HAUJOBB oder SOMAN. Das fertige Produkt trägt nun den Namen „Dare to live“.

Sechs Tracks wurden zur Überarbeitung genommen und zusätzlich noch zwei neue hinzugefügt. Das Titelstück „Dare to live“ wurde im Vergleich zum Original nur unwesentlich modifiziert, in seiner Ausrichtung ein paar Beats schneller. „Almost Wasted“ ist insgesamt zweimal enthalten und wurde so produziert, dass beide Versionen fast eine Antithese zum Original darstellen. Dies trifft auch auf die sehr lässig wirkende Version von „Alive“ zu. Das SOMAN sich an das eher balladeske Stück „By the waters“ heranwagt, scheint auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, es gelingt jedoch die Charakteristik des Songs zu bewahren, ihm dennoch mehr Tempo zu verpassen. Da Daniel Myer (HAUJOBB) und sein Schaffen mittlerweile zu meinen bevorzugten Hörangelegenheiten gehört, keimte Freude auf, dass er sich um den wohl clubtauglichsten Song „Storm“ gekümmert hat. Das Ergebnis hat mich allerdings ein wenig enttäuscht, fast zu verschachtelt ist das Resultat. Hätte er sich um das sehr progressive „Would you buy this?“ gekümmert, wäre wohl ein wesentlich optimalerer Mix herausgekommen, auf „Dare to live“ war NATHALIE DE BORAH dafür verantwortlich und verpasst dem Song ein wummernde EBM-Basslinie à la NITZER EBB.

Selbstredend lassen auch die beiden Neulinge „Drop your edukation“ und „Give it all away“ nichts zu wünschen übrig. Hier kann man sein Geld nicht falsch investieren.

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