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RUNEMAGICK - Invocation of Magick

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Artist RUNEMAGICK
Title Invocation of Magick
Homepage RUNEMAGICK
Label AFTERMATH MUSIC
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Nicklas Rudolfsson und seine Combo RUNEMAGICK waren immer schon ein sehr eigener Fall. Die Szene-Experten waren sich nie einig, die einen fanden die Platten des Schweden langweilig und gleich klingend, andere wiederum honorieren, dass der Nordmann seinem Stil treu bleibt und immer hochwertige Platten herausbringt, bei denen man weiß, was man bekommt.

„Invocation of Magick“ wird diesen verschiedenen Meinungen weiter Futter bieten, denn auf dem neuen, mit großer Verspätung erscheinenden Album macht der Schwede wieder das, was er halt am besten kann: Tiefschwarzen, schwerfälligen und vor allem erstklassigen Doom/ Death. Satte fünf der insgesamt acht Tracks kratzen an der oder übertreffen dabei die 10 Min.-Marke. So drücken sich z.B. bei „Invocation of Doom Runes“ langsame, tief-gestimmte Riffs wuchtig durch die Boxen, der Bass wummert, dass die Wände beben und die Drums walzen den Song in Zeitlupe voran. Alleine die eingestreuten lang gezogenen Soli-Passagen sorgen dafür, dass man nicht komplett in den Sphären der Düsternis verloren geht. Im Hintergrund raunt Mr. Rudolfsson dann seine Predigt-artigen, beschwörend klingenden Worte gut platziert und daher um so eindringlicher wirkend. Dem gleichen Grundrezept folgt das 14 Min.-Monster „Black Magick Sorceress“, bei dem allerdings vereinzelt wuchtige Drum-Breaks eingebaut wurden, die etwas an die frühen TIAMAT erinnern. Auch die Vocals variieren etwas, wird der raunenden Stimme noch etwas Krächzen hinzugefügt. Alleine das kurze (also nur 7 Min. lange) „Conjuration of the Black Shape“ besitzt ein – für RUNEMAGICK-Verhältnisse – flotteres Tempo und die gänzlich fehlenden Vocals sorgen für Abwechslung. Mit dem 12 Min.-Soundgebilde „Witchguard Gateways“, bei welchem die mittleren sechs Minuten totale Stille vorführen, wird man dann in die Endlosigkeit der Dunkelheit entlassen.

Überraschungen bieten RUNEMAGICK mit „Invocation of Magick“ wirklich nicht, aber dafür Doom Metal allererster Klasse und das in einem sehr gelungenem Soundgewand, welches Nicklas Rudolfsson natürlich höchstselbst seinen Songs verliehen hat.

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