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RUPESH CARTEL - The Disco and the what not

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Artist RUPESH CARTEL
Title The Disco and the what not
Homepage RUPESH CARTEL
Label MEGAHYPE
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Bereits 1996 lernten sich die beiden Schweden Viktor Ginner und Daniel Gustafsson kennen. Schnell beschloss man, gemeinsam Musik zu produzieren. Zunächst nannten die Beiden sich ENEMY CAMP, kurz darauf wurde aber der entgültige Bandname RUPESH CARTEL gefunden. Nach einigen Demos und dem 2005er Debutalbum „Mainland“ wurde nun der Nachfolger „the disco and the what not“ veröffentlicht. Zuvor hatte ich noch nie etwas von diesem Projekt gehört, was mich ein wenig ärgert, denn RC fabrizieren einen absolut genialen Sound, der eine gelungene Mischung aus Elektro-Clash, Future- und Synthiepop mit 80er-Jahre-Touch bildet. So richtig trifft diese Beschreibung aber auch noch nicht, da viel mehr Einflüsse in der Musik auszumachen sind.

So erinnert mich der Gesang beim Titelstück ganz leicht an die einprägsame Stimme von STEVE STRANGE. „About Denial“ beginnt mit einem coolen Old-School EBM Motiv, um dann Futurepop-artiger zu werden – erinnert musikalisch etwas an die APOPTYGMA BERZERK „Welcome to Earth“-Ära, der Gesang ist jedoch in einem ganz eigenen Stil. Ein absoluter Anspieltipp ist „Hide like this“ mit seiner wundervollen Refrainmelodie. Mit „Defence Reaction“ liegt ein weiterer Ohrwurm vor. „Comes the hour comes the man“ und „Another Damage” besitzen Schmusesongcharme und den gewissen „Kuschelfaktor“. Das groovige „Failure“ kann ich mir schon gut auf der Tanzfläche vorstellen, aber noch besser geeignet ist „Ghost white“ mit seinen tollen 80er-Synthies und einer aktuellen, kräftigen Produktion. Nach „Clay“ im Midtempo folgt mit „Push“ ein Track, der auch in szeneübergreifenden Clubs beste Chancen haben könnte. Er passt ausgezeichnet in jede From von „elektronischer“ Freizeitstätte, ins Radio und gleichermaßen könnte ich mir den Song sogar im Urlaub vorstellen. Genial!

Der letzte Titel „The Abyss“ bestätigt das, was ich schon im Laufe des ersten Anhörens gedacht habe: „The Disco and the what not“ ist ein wahres Meisterwerk und eines der besten Alben, dass ich 2007 gehört habe. Eigenständige Songs mit hohem Wiedererkennungswert, die fast durchgehend Hitpotential besitzen, werden in einer unglaublichen Qualität und Spielfreude dargeboten. RUPESH CARTEL sind dabei den Synthiepop-Himmel zu stürmen. Hört Euch die Scheibe an und greift zu, solange ihr noch die limitierte Ausgabe mit Remix CD bekommt. Denn auch die Remixe und Bonustracks sind absolut gelungen.

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