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SAD PLANETS - Akron, Ohio

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Artist SAD PLANETS
Title Akron, Ohio
Homepage SAD PLANETS
Label TEE PEE RECORDS
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SAD PLANETS sind John Petkovic (COBRA VERDE, SWEET APPLE, GUIDED BY VOICES, DEATH OF SAMANTHA) und Patrick Carney (THE BLACK KEYS). Außerdem ist auf einem Song des Debüts J Mascis vertreten, der seines Zeichens Sänger und Gitarrist bei DINOSAUR JR. ist und zudem mit John bei SWEET APPLE spielt. Ob Mr. Mascis wie die Herren Petkovic und Carney in Akron, Ohio daheim ist, vermag ich nicht zu sagen. Wohl aber, dass die Jungs ihren Erstling nach dem Ort benannt haben, der Anfang des 20.Jahrhunderts als Reifenhauptstadt die Welt antrieb. Dass hier außerdem 1935 die Anonymen Alkoholiker gegründet wurden, sei nur am Rande erwähnt.

Mit „Akron, Ohio“ wollen die beiden Männer hinter SAD PLANETS ihre Freundschaft feiern und dass sie genügend Erfahrung und handwerkliches Können haben, um so ein Projekt auf die Beine zu stellen, dürfte jedem Musikbegeisterten klar sein. Als SAD PLANETS können sich die beiden offenkundig austoben und auch mal andere Rollen einnehmen. Multiinstrumentalisten sind sie beide und wie bereits erwähnt, hatten sie ja auch noch fremde Hilfe. Gleich beim Opener „Just Landed“ war J Mascis mit von der Partie – er kam während der Aufnahmen im Studio vorbei, schnappte sich eine Gitarre und verewigte sich in diesem spacigen Psych-Popsong. „City Ghosts“ und „Disappearing“ sind hingegen zwei stimmungsvolle filmische Soundtracks, die Fahrten widerspiegeln, die das Duo während der Aufnahmen in Akron unternommen haben. „Not of This World“ klingt derweil wieder ein wenig spaciger, wohingegen mit „Yesterday Girls“, „Bad Cells“ und „Want You To Want Me“ knackiger Rock’n’Roll auf dem Zettel steht. „(Falling Into The Arms of A) Refugee“ und „Long Goodbye“ schlagen indes leisere, akustische Töne an, bevor es mit „Heaven’s Devils“ noch mal in die beschwingten Vollen geht.

John Petkovic und Patrick Carney trafen sich erstmals zufällig 1999 im Akron Art Museum. Daraus ist eine Freundschaft entstanden, die zwanzig Jahre später in SAD PLANETS und „Akron, Ohio“ mündet. Dass die Jungs bei beim Schreiben und Aufnehmen der Stücke Spaß hatten, hört man in jeder Note – genauso wie das Talent der beiden Musiker für handgemachte Mucke.

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