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SADISTIK EXEKUTION - FUKK II

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Artist SADISTIK EXEKUTION
Title FUKK II
Homepage SADISTIK EXEKUTION
Label OSMOSE PRODUCTIONS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Die MAD des Metal! Eigentlich, so die Band auf dem unterhaltsamen Presseinfo, sei der angemessene Titel für diese Platte nicht „FUKK II“, sondern „Shit“, weil sie absolut scheisse sei, genauer gesagt der „worst, most fukked shit that the stupid Aussie kunts have ever rekorded“. Hass sei die angemessene Reaktion auf die Musik und als reiche ein aufmunterndes „You are all shit“ nicht, lässt man den einleitenden Worten noch den freundlichen Abschiedsgruß „Fukk off and fukking die!“ folgen. Nein, Tipper Gore wird dieses Album nicht mögen.

Dabei vertuscht diese völlig überdrehte Selbstdarstellung, dass diese zugegebenermaßen etwas seltsamen Jungs viel mehr sind als eine Truppe entlaufener Anstaltsinsassen und genauer gesagt gehört ihr mittlerweile fünftes Werk zu einem der erfreulicheren Momente in Sachen urwüchsiger Death Metal – „intensiv“ ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall eine Untertreibung. „FUKK II“ ist in vielerlei Hinsicht eine Art nostalgischer Trip zurück in eine Ära, als Humor und Härte sich nicht gegenseitig ausschlossen und man auch schon mal zu einem Refrain laut grölend den Humpen schwingen durfte – die Augen voller Pipi von Bier, Gras und Glückseligkeit. „Homicidal Suicide“ ist ein solcher Zeitmaschinenmoment, denn während sich die Band wie kleine Kinder austoben darf, blökt Sänger und Covergestalter Mr. Rok (die Kreativität endete offensichtlich beim eigenen Künstlernamen) immer wieder „Homicide“, bis man nicht mehr weiß, worum es eigentlich geht aber dass das verdammt viel Spaß macht. „Mental Derailment“ macht seinem Namen mit einem Gagariff und einem Bass, der völlig außer Rand und Band kurz solieren darf (was in der Folge noch öfter geschieht), alle Ehre und das formidable „Arkhon the Grave Robber“ endet in entschleunigter Psycho-Psychedelik. Das ist dann auch gar nicht mehr witzig oder einfach so dahingerotzt, sondern schlichtweg beeindruckend.

Auch die Produktion ist erste Sahne: Extrem, doch stets hörbar, verwaschen, doch gerade transparent genug, um Alles erkennen zu können und vor allem abwechslungsreich und mit erstaunlich viel Sinn fürs Detail. Und sollten SADISTIK EXEKUTION jetzt enttäuscht sein ob dieser salbenden Worte habe ich auch noch eine kurze Botschaft für sie: Fickt Euch doch selbst, ihr verweichlichten Arschficker!

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