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SAGA - Worlds Apart Revisited

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Artist SAGA
Title Worlds Apart Revisited
Homepage SAGA
Label INSIDE OUT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

Mein erster Kontakt mit SAGA liegt nun schon über 20 Jahre zurück, als meine erste große Liebe auf einer Party passender weise zu „Take a chance“ um meine Gunst buhlte (und natürlich erhört wurde). Fortan war SAGA „unsere Band“ und da nach dem dazugehörigen Album „Behaviour“ neues Material der Kanadier auf sich warten ließ, wandten wir uns eben den früheren Werken zu, u.a. auch „Worlds apart“ aus dem Jahr 1981. Mit diesem vierten Album und den Hit-Singles „On the loose“ und „Wind him up“ hatte die Band damals ihren Durchbruch in den USA und Europa. Mit „Worlds apart revisited“ präsentieren SAGA nun ihren Fans diesen Album-Klassiker frisch und live eingespielt in drei Formaten: Als Doppel-CD (die mir vorliegt), als Doppel DVD oder als Limited Edition mit den CDs + DVDs im hochwertigen Coverpack mit Schuber.

Auf den 2 CDs sind insgesamt 22 Titel vertreten, mitgeschnitten im Schweizerischen Pratteln. Dabei werden die 9 Originaltitel des 1981er „World Apart“ umrahmt von weiteren SAGA-Klassikern wie „Humble Stance“ oder „Don’t be late“, bei denen die Fans genau um ihren Gesangseinsatz wissen. Ein weiteres Highlight sicherlich „Scratching the surface“, gesungen von Keyboarder Jim Gilmour und nur mit Piano begleitet, aber auch jüngeres Material wie „Keep it reel“ oder „The runaway“ reihen sich gut ins mitreißende Set ein. Im Mittelteil kann man dann der kompletten „World apart“ lauschen, an die sich neben den oben genannten Krachern mit „Amnesia“ und „Framed“ zwei weitere druckvolle Nummern anschließen. „Time’s up“ schlägt ruhigere, poppige Töne an und gefällt mir heute noch wegen des heraus stechenden Gitarren-Riffs. Bei der Ballade „No Regrets“ darf noch einmal Jim Gilmour den Gesangspart übernehmen, die Klarinette sorgt hier für noch mehr Gänsehaut. „Conversation“ ist eine phantastische Instrumentalstudie des Neo-Prog, während „No stranger“ ein typisches Beispiel für SAGAs epische Bombastnummern ist.

Ein großes Face-Lifting hat man den älteren Songs dabei nicht verpasst, vielmehr besticht die nach wie vor große Virtuosität der Darbietung. Fronter Michael Sadler wartet wie eh und je mit seiner facettenreiche Stimme auf, lange Gitarren- und Keyboardsoli sprechen für sich. Wer SAGA-Konzerte kennt, weiß um die energetische Performance aller Bandmitglieder, die alle in Würde gealtert sind, sich nun gerne zu den Dinos des Neo-Prog-Rocks zählen dürfen und hiermit den nächsten Generationen ein weiteres großartiges Vermächtnis hinterlassen haben (besonders im Hinblick auf Sadlers Ankündigung, die Band Ende des Jahres aus privaten Gründen zu verlassen).

Die DVD-Edition hält auf einer Bonusdisc reichlich attraktives Futter für den Die-hard-Fan bereit: Dokumentationen, Interviews, Live-Clips, Fotogalerie und reichlich bebildertes Booklet mit allen 22 Songtexten. Die Limited Edition enthält zusätzlich zur aufwendigeren Verpackung ein erweitertes Booklet.

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