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SAINTS OF RUIN - Glampyre

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Artist SAINTS OF RUIN
Title Glampyre
Homepage SAINTS OF RUIN
Label ECHOZONE
Leserbewertung
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Nach dem Vorgänger „Nightmare“ stellt die US-Gothic-Formation SAINTS OF RUIN nun ihre neue Scheibe „Glampyre“ vor. So richtig „Gothic“ ist das Album trotz des relativ cleveren Titels allerdings nicht, da es sich stilistisch doch eher dem Mainstream-Rock zuwendet. Entsprechende Genrefans sollten also vorab gewarnt sein.

Die vierköpfige Band um Ruby Ruin (Vocals), Tommy Dark (Guitars), Kat Downs (Keyboards) und Michael Broadus (Drums) bietet 9 eher eintönige Songs, die sich musikalisch kaum voneinander unterscheiden. Der Titeltrack/ Einstieg „Glampyre“ konnte alsbald kaum überzeugen und die Lust auf das Album verfiel bereits zu Staub (um in der Vampir-Terminologie zu bleiben). Der Platte dann noch eine zweite Chance zu geben, hat sich für mich im weiteren Verlauf dann eher weniger gelohnt. „The Fire“ klingt meines Erachtens exakt wie der Opener und das einzige Gefühl, das sich in mir breit macht, ist pure Langeweile. Der dritte Titel ist eine Coverversion der Legende THE CULT – aber auch „Rain“ schafft es nicht so recht, sich aus dem Einerlei abzuheben. Bei dem Song fällt besonders Rubys gewöhnungsbedürftige Stimme auf, die nicht für Jedermann geeignet sein dürfte. Eine Anspielempfehlung meinerseits ist „Slow Poison“ an Startposition 6 – klingt wesentlich“ dunkler“ als der Rest und versprüht ein Hauch Melancholie. Eigentlich Eigenschaften, die man durchgehend von einem Gothic (Rock)-Album erwarten sollte. Der abschließende Titel „The Son“ erinnert mich ein wenig an die wesentlich bekannteren INKUBUS SUKKUBUS, doch letztendlich bleibt dieselbe Eintönigkeit bis zum bitteren Ende erhalten.

Alles in allem kann ich dieses Album nur sehr bedingt empfehlen – die Kompositionen fallen überwiegend langweilig aus und es fehlt an allen Enden und Ecken an Power. Lediglich ein paar düstrere Gitarrenriffs lassen aufhorchen. Wer ein abwechslungsreiches Genre-Werk sucht, ist mit „Glampyre“ sicherlich nicht gut bedient.

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