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SALTATIO MORTIS - Weltenwanderer

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Artist SALTATIO MORTIS
Title Weltenwanderer
Homepage SALTATIO MORTIS
Label UNIVERSAL
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2025 ist für SALTATIO MORTIS ein Jahr voller Meilensteine: Die Band feiert ihr 25-jähriges Bandjubiläum und passend zu diesem Jubiläum ist jetzt das Best-of-Album „Weltenwanderer – Von Träumen & Krawall“ erschienen. Ausgewählt wurden die Songs, die mehr als zwei Jahrzehnte musikalischer Höhenflüge vereinen, über fünf Wochen in einem besonderen Online Voting von den Fans selbst. Die Mittelalter-Rocker aus Karlsruhe präsentieren satte 50 Songs auf „Weltenwanderer“ und zeigen mit ihren Liedern eine Wandelbarkeit, die weit über das Klischee der mittelalterlichen Spielmannszunft hinausgeht.

Mit Instrumentals wie „Amo Lem Ad Mauseam“ und dem „Drachentanz“ rücken Schalmei und Dudelsack zwar in den Fokus und natürlich sind dies auch Nummern, die wie geschaffen sind für einen Mittelaltermarkt, doch steckt in den Tracks auch jede Menge rockige Energie. Mit dem knackigen, an unsere Nationalhymne angelehnten „Wachstum über alles“ ist das Sextett zudem absolut auf der Höhe der Zeit. Daneben gibt es dank „Für immer jung“ auch eine bandeigene Hymne, die natürlich bestens mitgegrölt werden kann. „Falsche Freunde“ vom vierten Album „Erwachen“ ist ein Evergreen aus dem Jahr 2003, während „Wo sind die Clowns“ 2015 auf „Zirkus Zeitgeist“ erschienen ist. Die Akustikvariante dieses Nummer-1-Albums erreichte erstmals (und bis jetzt einmalig) Gold-Status. Auf der Best-of-Platte gibt es dieses Stück in einer opulenten Orchesterversion auf die Ohren. Eine Runderneuerung hat auch der kultige „Spielmannsschwur“ erfahren, der 2007 auf „Asche zu Asche“ veröffentlicht wurde. In der „United“-Darbietungsform gibt es die Vorab-Single mit vielen Gästen und Freunden von SALTATIO MORTIS zu hören: BEYOND THE BLACK, CORVUS CORAX, FIDDLER’S GREEN, HÄMATOM, LORD OF THE LOST, MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN, SCHANDMAUL, SUBWAY TO SALLY, TABERNIS, TANZWUT und VERSENGOLD sind hier mit von der Partie. Weitere Gäste sind FAUN beim folkigen „Schwarzer Strand“, DORO PESCH beim orientalisch angehauchten „Salome“ und BLIND GUARDIAN sorgen beim geheimnisumwitterten „Finsterwacht“ für eine ordentliche Prise Symphonic Metal. Dass das hochenergetische „Gardyloo“ klingt, als hätten die Aufnahmen zu dem Song in irgendeinem Pub stattgefunden, ist kein Wunder, denn die schottischen Folk-Metaller von ALESTORM haben hier ihre Finger im Spiel, während der Rapper FINCH die ballermanntaugliche Highspeed-Nummer „Keine Regeln“ mit seinem Sprechgesang veredelt (merke: „Alles unter Hausverbot ist rausgeschmissenes Geld“). Die letzte Kollaboration ist das treibende „We Might Be Giants“, hier waren PEYTON PARRISH und Christina Scabbia mit ihrer Metal-Combo LACONA COIL beteiligt. Mein persönliches Highlight ist jedoch das nachdenkliche „Nachts weinen die Soldaten“, das sich mit den Gräueln des Ersten Weltkrieges auseinandersetzt, jedoch nicht aktueller sein könnte.

SALTATIO MORTIS bedienen mit „Weltenwanderer“ nicht nur die gängige Mittelalterschiene, zu der unbedingt auch die nordischen Gottheiten gehören. Auch das Alte Testament dient den Musikern ebenso wie die griechische Mythologie als Vorlage. Der Krieg mit all seinen schlimmen Begleiterscheinungen taucht mehrfach auf und natürlich wird auch auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt. „Was hat das Mittelalter nur aus uns gemacht?“ heißt es etwa beim beschwingten „Mittelalter“. Wer SALTATIO MORTIS bislang noch nicht kannte, bekommt mit „Weltenwanderer“ auf jeden Fall einen vielfältigen Einblick in die Diskografie des Sechsers und für Fans ist das Album sowieso Pflicht. Und selbstverständlich gibt es auch spezielle, limitierte Ausführungen, für die Hardcore-Anhängerschaft. Nicht zu vergessen, dass es im Oktober/November auch auf „Weltenwanderer“-Tour geht. Eröffnen werden die Gigs die US-Glam-Rocker BAD LOVERZ. Dürfte ein wilder Ritt werden…

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