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SAMAVAYO - Soul Invictus

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Artist SAMAVAYO
Title Soul Invictus
Homepage SAMAVAYO
Label SETALIGHT
Veröffentlichung 12.10.2012
Leserbewertung
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7.9/10 (10 Bewertungen)

„Samavayo” ist ein Wort aus dem Sanskrit, das „Einheit” oder „Zusammenkunft” bedeutet. Gleichzeitig ist es auch der Name einer Berliner Band, die seit 2000 moderne, harte und melodische Rockmusik macht. Bislang haben SAMAVAYO drei Alben und mehrere EPs veröffentlicht; mit „Soul Invictus“ folgt jetzt die vierte Langrille, die nach Bekunden der Band eine Zusammenfassung aller Schwierigkeiten und Erfahrungen der letzten Jahre ist und als unbändiger Rock mit Melodie – kompakt und rau – daherkommt.

Zumindest kann man nicht behaupten, dass der Vierer durch die vergangenen Erlebnisse in ihrer Kreativität oder ihrem Energielevel beschnitten worden wären. Bereits der Opener „Nightmare“ prescht mit aller Macht und einer guten Portion Stoner nach vorn, ehe „Mad Machine“ sich mit viel Geschrammel und Druck anschließt. Die Seventies-Einflüsse werden insbesondere beim treibenden „Corrosive“ deutlich, doch auch das psychedelisch angehauchte „Oblivion“ kann seine Wurzeln, die irgendwo zwischen BLACK SABBATH, LED ZEPPELIN und QUEENS OF THE STONE AGE zu verorten sind, nicht verbergen. Wie der Name „Got The Blues“ schon vermuten lässt, geht’s bei dieser Nummer ein wenig ruhiger und eben auch deutlich bluesiger zur Sache. Beim folgenden „Live In The Past“ rückt knackiger Stoner-Rock wieder stärker in den Fokus, bevor „You’re Killing Me“ zunächst auf die Instrumentalfraktion verzichtet und Gitarrist und Sänger Behrang Alavi die ersten Takte a capella singen lässt. Lange dauert es allerdings nicht, bis Marco Wirth (Gitarre), Andreas Voland (Bass) und sein Bruder Stephan an den Drums wieder in gewohnt krachender Weise mit einsteigen. In diesem Sinne schließt sich auch „Torture of The Guns“ an, während mit „Roozhaye Roshan“ der erste SAMAVAYO-Song mit persischem Gesang auf dem Zettel steht. Alavi ist gebürtiger Iraner und richtet mit dem Stück einen Appell an die Menschen im Iran, die Hoffnung auf bessere Tage niemals aufzugeben. Zu „Roozhaye Roshan“ existiert im Übrigen auch ein Video, das auch Aufnahmen und Bilder von Fans aus Teheran enthält. Bleibt noch das finale „Holy Times“, mit dem das Hauptstadt-Quartett zunächst etwas leisere Töne anschlägt, um am Ende noch einmal in die Vollen zu gehen.

„Soul Invictus“ wurde live eingespielt, was man dem Sound (im positiven Sinne) auch durchaus anhört. Der Silberling strotzt vor Energie und Spielfreude, beides kanalisiert in überzeugendem Stoner-Rock, Metal und den roughen Rock-Sound der Siebziger.

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Samavayo 'Soul Invictus' Tracklist
1. Nightmare Button MP3 bestellen
2. Mad Machine Button MP3 bestellen
3. Corrosive Button MP3 bestellen
4. Oblivion Button MP3 bestellen
5. Got The Blues Button MP3 bestellen
6. Live In The Past Button MP3 bestellen
7. You're Killing Me Button MP3 bestellen
8. Torture Of The Guns Button MP3 bestellen
9. Roozhaye Roshan Button MP3 bestellen
10. Holy Times Button MP3 bestellen
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