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SANFORD PARKER - Lash Back

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Artist SANFORD PARKER
Title Lash Back
Homepage SANFORD PARKER
Label MY PROUD MOUNTAIN
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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„Lash Back” ist das Solo-Debüt des Musikers und Produzenten SANFORD Parker, den man beispielsweise von BURIED AT SEA, CORRRECTIONS HOUSE und MIRRORS FOR PSYCHIC WARFARE kennt. In Chicagos Metal-Szene ist der Mann eine wichtige Größe, der sich seit den Nuller Jahren einen Namen mit der Produktion diverser Doom- und Extrem-Metal-Scheiben gemacht hat.

Deshalb erwartet wohl auch niemand, der sich auch nur ein bisschen in diesem Genre auskennt, melodiösen Mainstream auf „Lash Back“. Genau genommen ist der Opener „Psychic Driving“ sogar der einzige von sechs Songs, der auch nur annähernd gewöhnliche Songstrukturen aufweist. Ansonsten zimmert Mr. Parker wirre Sound-Extreme aneinander, von denen er selbst sagt, dass er diese Songs geschrieben hat, um sie beim Auto fahren zu hören. Er stellt sich beim Schreiben nämlich vor, wie er zu diesen bisweilen Nerven zerreißenden Klangkaskaden durch die Gegend heizt und ich muss sagen, dass ich wohl lieber nicht allzu weit in Sanfords Gedankenwelt eintauchen will, denn mit seinem Erstling bin ich eindeutig an meine Grenzen gestoßen.

Jenseits des eröffnenden „Psychic Driving“, bei dem man ähnlich wie bei „Your Feral Blood“ noch am ehesten von einer wummernden Melange von Metal und Industrial sprechen könnte, hat man nämlich über weite Strecken das Gefühl, als hätten sich irgendwelche Maschinen selbständig gemacht, die einen ziemlichen Krach veranstalten. Auf der anderen Seite bin ich mir aber auch nicht sicher, ob dieser Silberling nicht eventuell auch zu Folterzwecken eingesetzt wird (wobei „Slow Children“ anfänglich mit entfernt menschlich-verzweifelt klingenden Geräuschen auch währenddessen aufgenommen sein worden könnte). Auch als Soundtrack zum für 2017 angekündigten achten Teil der „Saw“-Reihe könnte ich mir „Lash Back“ vorstellen. Dabei ist der düstere Silberling nicht wirklich schlecht, nur unmöglich in einem Rutsch durchzuhören. Zumindest für mein Hörempfinden sind die Geräusch-Formationen über 40 Minuten zu anstrengend, in eher homöopathischen Dosen aber durchaus einen Hör-Versuch wert.

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