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SANTA HATES YOU - Rocket Heart

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Artist SANTA HATES YOU
Title Rocket Heart
Homepage SANTA HATES YOU
Label TRISOL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Das Tanzflächen-orientierte Projekt von Peter Spilles (alias PROJECT PITCHFORK) veröffentlicht eine neue EP, um mit SANTA HATES YOU im Gespräch zu bleiben, was nicht ganz so dumm ist, denn sein hochgelobtes Debutwerk ist nun auch schon wieder 2 Jahre alt, zwischendurch kam dann das neue PP Album.

Bei dieser EP geht es eigentlich nur um den Song „Rocket Heart“ und der ist wieder eindeutig auf Dark Dance (ich nenne es einfach mal so, ich finde es recht passend) getrimmt, etwas psychopatischer als die gewohnten Spilles-Sachen und inklusive eines gewissen Spassfaktors, warum soll man auch nicht schwarz und spaßig zugleich sein? Man bleib sich also treu, hat ja auch schon bei „You’re on a naughty list“ seht gut geklappt, aber im Gegensatz dazu finde ich „Rocket Heart“ vom Text her nun wirklich etwas arg „hohl“, Spaß hin oder her, solange es einen mitreißt, ist es ok, aber ständig die recht lustlose Parole „Hey Boy, Hey Girl, what are you waiting for“ zu hören, ist sehr nervtötend. Abgesehen von der seltsamen Ähnlichkeit zu einem bekannten FADERHEAD Titel, kann es Sammy überzeugend rüberbringen. Der Song an sich ist musikalisch sehr geil, hier fetzt ein tolle Kombination aus groovendem Schlagzeug und dreckigen Elektro-Sounds, hier kommt das gleiche Talent zum Vorschein wie bei PP, wirkt aber auch teilweise genauso schleppend.

Gleich der erste STRAFTANZ Remix zeigt, wie es richtig laufen kann, sehr nah am Original, aber hier passiert doch einiges mehr, was zu einem absoluten Kracher führt, STRAFTANZ sind einfach die Platzhirsche in dieser Disziplin. Alle Remixe sind eigentlich dem Original sehr treu geblieben, Experimente gibt es nicht, man hat immer Beat und Geschwindikeit im Blickwinkel gehabt, die Variationen sind auch alle gut gelungen, bieten allerdings zu wenig Abwechslung, wobei der REAPER Remix Richtung gegen Ende der CD schon fast ein kleines Kunstwerk ist. Zwischen den ganzen Bearbeitungen verbirgt sich noch ein sehr geiler instrumentaler Track namens „Bonus 1.0“ (extrem empfehlenswert). Das Cover von „Deutschmaschine“, dem bekannten AND ONE Hit, wird auch noch am Ende der CD vorgestellt, sehr gelungen, nach dem unzähligen Genuss des Originals gefällt mir diese Version sogar besser, sozusagen eine Revanche für „Timekiller“.

Unterm Strich ist die EP durchaus gut gelungen, wenngleich persönlich nur 4 Songs bräuchte und nicht alle 8, aber dies ist denke ich gut verschmerzbar, und auch eine gute Überbrückung bis zum nächsten Album, auf das ich mich jetzt schon sehr freue.

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