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SARAH BLASKO - I Awake

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Artist SARAH BLASKO
Title I Awake
Homepage SARAH BLASKO
Label DRAMATICO
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

In ihrer Heimat Australien hat die Singer/Songwriterin SARAH BLASKO nach drei Alben bereits ein beachtliches Standing erreicht. Jetzt ist sie mit ihrem Silberling, den das Rolling Stone Magazin bereits als Meisterwerk feierte, auch in Europa angekommen, wo das in Eigenregie produzierte „I Awake“ im Übrigen in Stockholm und in Sofia mit dem Bulgarischen Sinfonieorchester aufgenommen wurde.

Bereits der eröffnende Titeltrack „I Awake“ versetzt den Hörer mit einem dominanten Schlagzeug und Sarahs leicht entrückten Vocals in eine unruhige, aufgewühlte Stimmung, die auch beim folgenden, geradezu pompös anmutenden „An Arrow“ in Slow Motion weitergetragen wird. Mit „Bury This“ schlägt die Musikerin zunächst etwas leisere Töne an, die dann jedoch wieder in großen Orchester-Klängen münden, die nicht minder intensiv ausgefallen sind. In diesem Sinne schließt sich auch das entspannte, rhythmusbetonte „God-Fearing“ an, während „All of Me“ ein wenig Melancholie ins Spiel bringt. Auch „New Country“ bleibt den ruhigen Klängen treu, die mit „Here“ oder auch „Illusory Light“ erneut einen orchestralen Anstrich erhalten. Überhaupt sind die lauten Sounds nicht das Ding von Miss Blasko, die ihre Stimme einst im Kirchchor entdeckte und sich für das eindringliche „Fool“ von einem Meer aus Streichern begleiten lässt, bevor „Cast The Net“, „An Oyster, A Pearl“ und auch das finale „Not Yet“ als zurückhaltende Piano-Balladen daherkommen.

SARAH BLASKO verbindet in ihren Songs Dramatik, Naivität, durchaus auch ein wenig Pathos und jede Menge Emotionen. Teilweise pompöse Sounds treffen mit „I Awake“ auf fast schon kammermusikalische Bescheidenheit. Gewisse Parallelen zu Kolleginnen wie REBEKKA BAKKEN oder SILJE NNEERGARD sind dabei nicht zu überhören. Insgesamt nicht unbedingt leichte Kost, aber doch sehr hörenswert, wenn man sich auf die musikalischen Untiefen der Australierin einlässt.

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