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SATYRICON - The Age of Nero

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Artist SATYRICON
Title The Age of Nero
Homepage SATYRICON
Label ROADRUNNER RECORDS
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

SATYRICON sind Elite und werden es immer bleiben. Nur wenige Black Metal-Bands gehen ihren Weg so unbeirrbar wie eben Mainman Satyr und Drummer Frost. Mit „Volcano“ hatte man endlich den richtigen Stil gefunden, bei dem man gute und rockende Songs mit der urtümlichen Rohheit des Black Metal kombinieren konnte. Mit „Now, Diabolical“ perfektionierten die Norweger diese Richtung eindrucksvoll und kreierten mit dem Titelstück, „The Pentagram burns“ und natürlich „K.I.N.G.“ Black Metal-Hymnen, die gleichberechtigt neben „Mother North“ stehen können.

Nun heißt es, den nächsten Schritt zu gehen und auch wenn SATYRICON ihr Level durchaus halten können, geht es mit „The Age of Nero“ nicht wirklich vorwärts. So hat Satyr zwar durch die Zusammenarbeit mit Snorre Ruch (THORNS) beim Songwriting, mit Tontechniker Joe Baresi (TOOL, QUEENS OF THE STONE AGE) und den Aufnahmen im „Sound City“-Studio in L.A. (SLAYER, METALLICA) alles getan, um die Band weiter voranzubringen, entstanden sind allerdings „nur“ Songs, die auch auf „Now, Diabolical“ hätten landen können.

So pumpt sich der Album-Hit „Black Crow on a Tombstone“ schön brachial nach vorne und kann mit seinen klirrenden Riffattacken, dem vielseitigen/ druckvollen Drumming und dem sich öffnenden Refrain durchaus überzeugen. Mit „Die by my Hand“ geht man endlich wieder mal härter zu Werke, besticht durch einen herausragend auftrumpfenden Frost und einem schönen Wechsel zwischen druckvollen Gebretter, mächtigem Groove und einem schön schleppenden Mittelteil. „My Skin is cold“, schon von der EP bekannt, offenbart sich als bösartiges Black Metal-Monster, welches schön langsam, aber bestimmt aus den Boxen wabbert.

Das sind dann auch schon die Highlights von „The Age of Nero“. Keine Frage, das gesamte Album kann das hohe SATYRICON-Level mehr als locker halten. Dennoch sind das schwerfällige „Den Siste“, das unauffällige „The Sign of the Trident“ oder das treibende „The Wolfpack“ nicht in der Lage, das Album nicht so vervollständigen, wie es bei „Now, Diabolical“ vorgemacht wurde. Keine Frage, SATYRICON stehen auch 2008 in der Black Metal-Riege ganz oben und werden auch mit dem neuen Album alle Kritiker und Neider Lügen strafen. Um den nächsten Level zu erreichen, reicht es dieses Mal allerdings nicht aus. Vielleicht müssen auch Satyr und Frost mal Luft holen!

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