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SCALPLOCK - Spread the germs…over the human worms

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Artist SCALPLOCK
Title Spread the germs…over the human worms
Homepage SCALPLOCK
Label Cacophonous Records
Leserbewertung
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Als hätte das Orkantief Jeanett noch nicht genug gewütet, wird es jetzt auch in den heimischen vier Wänden – wenn auch musikalisch – äußerst stürmisch. Trotz dieser scheinbaren Übereinstimmung hat die vorliegende Scheibe darüber hinaus mit dem Pop-Sternchen Jeanette allerdings nichts zu tun (wie auch nicht anders zu erwarten, denn schließlich geht es hier auf der Seite ja um METAL und nicht um kreischende Teenies).

Ganz im Gegenteil: 30 Songs in weniger als 40 Minuten, das sagt ja wohl alles. Grind-/ Crustcore der alten Schule ist hier Programm. So verwundert es zunächst, dass es sich um einen release beim Londoner Label Cacophonous, um das es in letzter Zeit recht ruhig geworden ist, handelt, reiht sich das Material doch gar nicht in die Reihe der bisherigen Veröffentlichungen wie z.B. die früheren Werke von Cradle Of Filth, Dimmu Borgir oder auch Bal Sagoth ein. Aber egal. Vergleichbar sind die Briten jedenfalls mit anderen Knüppelorgien von z.B. Anal Cunt oder Napalm Death in deren Anfängen.

Scalplock legen mit „Spread the germs…“ bereits ihre dritte full-length CD neben einer weiteren MCD sowie diversen Split-7“ vor. Geboten werden ein- bis zweiminütige kurze eruptive Akkordmonster mit simplen Riffs, Rumpel-Drums und relativ wenig Abwechslung. Zwar bieten einige Songs hier und da durchaus interessante Ansätze, jeden enden sie zumeist alle in einer Blastorgie über der dann der Kreisch-/Keifgesang von Gründungsmitglied Pete thront, in dem er unter anderem politisch motivierte Texte von sich gibt. Die Produktion ist für Grindcoreverhältnisse in Ordnung. Alles in allem ist die Scheibe aber wohl nur für Krach-Fetischisten interessant.

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