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SCAR SYMMETRY - Pitch Black Progress

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Artist SCAR SYMMETRY
Title Pitch Black Progress
Homepage SCAR SYMMETRY
Label NUCLEAR BLAST
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Hammer! Diese Band ist einfach schlicht weg der Hammer! Schon mit dem Debüt „Symmetric in Design“ hat die kleine schwedische Allstar-Combo ein Killer-Teil hingelegt und ist dadurch auch zurecht prompt bei einem großen Label gelandet.

Und auf dem Nachfolge-Werk „Pitch Black Progress“ haben sie nun alle ihre Stärken nicht nur verfeinert, sondern noch ausgebaut. So war die Mischung aus Melo Death und Power Metal schon zuvor spielerisch und auch vom Songwriting eigentlich unschlagbar, doch wer sonst als SCAR SYMMETRY selbst sollte uns da eines Besseren belehren können? Von vorne bis hinten knallt dieses Album! Ich nehme mal drei Songs heraus, um an diesen Beispielen zu beschreiben, was ich meine. Da wären einmal schon fast wunderschön zu bezeichnende „Mind Machine“ mit FEAR FACTORY-Hackriffs, wuchtiger Doublebass, Synthie-Untermalung und genialem Power Metal-Gesang, der seinen Höhepunkt im hitverdächtigen Refrain findet. Dazu der coole Kontrast einiger eingestreuter Keif-Vocals. Killer! Direkt danach folgt der etwas forschere Titel-Song, mit seinen fetten Growls, schrägen Soli, dem Ober-Moshfaktor und Mitgrowl-Parts. Dieser Kracher geht über Spoken Words direkt in den wohl brutalsten Song über. „Calculate the Apocalypse“ prescht mit Black-Blasts in krassen Kreischern nach vorne, geht dann in einen wuchtigen Mosher, mit weiteren coolen Soli und diversen fetten Growls, aber schließlich auch wieder in einen coolen Eier-Refrain über. Dann gibt es noch das fast kranke „Retaliator“ mit seinem Grindcore-Einstieg und dem ultrafiesen Refrain, in dem der Wechsel zwischen Growls und Power Metal-Gesang seinen Zenit auf dem Album erreicht. Dann gibt es noch das schön ausgewogene „The Illusionist“, die fast 80er-lastige Power-Hymne „Dreaming 24/7“ und und und… Ach, habe ich „Oscillation Point“ und „Slaves to the Subliminal“ erwähnt?

Ob Jonas Kjellgren (CARNAL FORGE, CENTINEX) und Per Nilsson (ALTERED AEON) an den Gitarren, Henrik Olsson (ALTERED AEON, THEORY IN PRACTICE) an den Drums oder vor allem und ganz besonders Christian Älvestam (TORCHBEARER, UNMOORED, INCAPACITY) an den Vocals… was die diese Jungs abziehen, ist nicht nur der Wahnsinn… das ist echt unglaublich! Auch wenn die Scheibe dann erst wenige Tage raus sein wird, werde ich auf der Neckbreaker’s Ball-Tour (mit HYPOCRISY, AMORPHIS und SOILWORK) sicherlich nicht der einzige sein, der bei SCAR SYMMETRY in der ersten Reihe völlig abgehen wird. Wer bei diesen Songs nicht von hier auf gleich sofort mitgerissen wird, hat von Metal einfach keine Ahnung!

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