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SCARLET YOUTH - Goodbye Doesn’t Mean I’m Gone

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Artist SCARLET YOUTH
Title Goodbye Doesn’t Mean I’m Gone
Homepage SCARLET YOUTH
Label HOMESICK MUSIC
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Die Wiege von SCARLET YOUTH steht im fernen Finnland und bereits 2004 unternahmen die damaligen Bandmitglieder erste Sehversuche in Sachen Shoegazing. Dabei blieb es dann allerdings zunächst, bevor die Projekt 2007 wiederbelebt wurde und Verstärkung durch den Deutschen Markus Baltes erhielt, der fortan bei SCARLET YOUTH am Mikro stand. Nach einer ersten EP namens „Breaking The Patterns“, die 2009 veröffentlicht wurde, gibt es inzwischen auch eine Debüt-Full-Lengths, die den Titel „Goodbye Doesn’t Mean I’m Gone“ trägt.

Auf dem Programm steht steht bei dem deutsch-finnischen Fünfer ein schwelgender Mix aus Dream-Pop und Shoegazing, der in zehn Songs ausgiebig zelebriert wird. Den Anfang macht das druckvoll-verträumte „Sofia C.“, dem sich in skandinavischer Schwermut „Catch Me When I Fall“ anschließt. Markus Baltes’ sanfte Stimme streichelt derweil die Seele und wird begleitet von dezenten Gitarren und unaufgeregten Synthies. In diesem Sinne geht es auch mit „Farewell Ghosts“ und „I Will Be Waiting“ weiter, ehe es mit „Between Summer And Spring“ ein wenig poppiger, aber immer noch sehr getragen zur Sache geht. Bei „Somewhere“ und „Twilight Room“ kommen die Shoegazer-Anleihen erneut stärker zum Tragen, bevor bei „Walls of Freedom“ dem musikalischen Stil treu bleibend, das Grundtempo ein bisschen anzieht. Mit „Night Falls Over London“ und „Sunshowers“ bleibt das Quintett auf dem eingeschlagenen Weg und beendet die Langrille so mit Melodien, die zum Zuhören und Träumen einladen.

„Goodbye Doesn’t Mean I’m Gone“ lässt viel Platz für das Shoegazing der Achtziger, verbindet die entscheidenden Elemente jedoch auch mit einer guten Portion Indie-Pop. Für meinen Geschmack hätten SCARLET YOUTH zwischendurch auch ruhig mal einen Gang zulegen dürfen, aber da die Herrschaften nicht im Kitsch versinken, geht die Platte auch so in Ordnung.

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