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SCARSCAB - Under the System of Mass Destruction

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Artist SCARSCAB
Title Under the System of Mass Destruction
Homepage SCARSCAB
Label BUILD A NATION RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

Thrash Metal never dies, soviel ist sicher, sonst würden zum Beispiel SLAYER nicht alle paar Jahre neue Alben auf den Markt schmeißen. Aber genug davon, denn seit 2002 wirbeln in Wiesbaden vier Mannen wenn nicht Staub, dann wenigstens ein wenig Dreck auf. Nach fünf Jahren, nämlich im Jahre 2007, kam dann ein erstes Album des Quartetts namens „Soulblood“ auf den Markt, das von diversen Metal-Magazinen hoch gelobt wurde. Zwei Jahre später, also quasi jetzt, erblickt der zweite Longplayer, „Under the System of Mass Destruction“ das Licht der Welt.

In alter Neo Thrash Manier á la MACHINE HEAD preschen die Vier auf den Hörer ein. Das soll jetzt aber nicht negativ gemeint sein, denn man klingt zwar nach Robb Flynn und seinen Jungs, haut aber eine ordentlich Prise eigenem Sound hinzu. Mal abgesehen von „Melancholia“, das als Intro fungiert, gehen die Tracks wirklich gut voran, nehmen wir uns zum Beispiel einmal Track 3 der Scheibe, „Forsaking Freedom“, zur Brust. Wirklich sehr schöne Gesangsmelodien werden abgelöst von brutalen Shouts, die Fronter Sebel vom Stapel lässt. Wenn ich ganz ehrlich bin, gefällt mir das böse „Ich-lasse-meine-Wut-heraus“ Geschimpfe besser als die zum Teil sehr melancholischen Sangespassagen. Mag daran liegen, dass ich eher dem Metalcore zugetan bin, ist aber nur meine persönliche Auffassung. Dabei wären wir an einem Punkt, der wirklich sehr positiv ist und was nicht jede Band von sich behaupten kann, denn ich denke einfach, dass der Sound der Jungens nicht straight in eine Schublade eingeordnet werden sollte, sondern auch von Metallern anderer Läger (sei es Metalcore oder auch Heavy Metal) mal angehört werden sollte.

Ich muss sagen, dass mich die elf Songs, die es in Summe sind, anfangs nicht so ganz vom Hocker gehauen haben. Je mehr ich mich aber in die Tracks hereingehört habe, desto fetter wurden sie in meinen Ohren. Man weiß die Helden, wie zum Beispiel MACHINE HEAD oder auch FEAR FACTORY, zu würdigen, was aber nicht heißen soll, dass man ein neues „Burn my eyes“ oder „Demanufacture“ geschaffen hätte. Lediglich Riffing und die Vokalen „Auswüchse“ wurden bei den Herren abgeschaut und daraus dann ein eigenes Ding gebastelt. Mir gefällt der Silberling ausnehmend gut, denn man bekommt für die gerade mal 11,50 Euro wirklich eine ganze Menge geboten.

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