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SCENT OF FLESH - Valor in Hatred

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Artist SCENT OF FLESH
Title Valor in Hatred
Homepage SCENT OF FLESH
Label FIREBOX
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Der faulige Geruch abgehangenen Fleisches konnte mich schon beim Vorgänger „Roaring Depths of Insanity“ einigermaßen infizieren. Dieser erschien noch beim griechischen Black Lotus Label, mit dem man aber im Frühjahr 2004 im Streit auseinander ging, nachdem sich die Veröffentlichung des bereits September 2003 aufgenommen zweiten Longplayers immer mehr verzögerte. Ob es an der Produktion lag? Die klingt nämlich leicht eigenwillig bzw. „hoch“, was der ganzen Scheibe auch einen Thrash-Einschlag verpasst.

Ansonsten gibt es brutalen, fiesen und technischen Death Metal der alten Schule auf die Gehörgänge. Von Blast Parts bin hin zu Frickeleien und abrupten Tempiwechseln ist alles vorhanden, was sich der Genrefan so wünschen mag. Aber auch vor gelegentlichen atmosphärischen Einschüben wie gegen Ende von „The Art of Beheading“ macht man nicht halt, ein gewisser Wiedererkennungswert ist den 8 Stücken nicht abzusprechen. Der Gesang fällt tief grunzend ohne große Tonlagenänderungen aus, dafür blökt es schön aggressiv und old school. Eine Band kommt einem dabei immer wieder in den Sinn: Die niederländischen ALTAR und speziell ihr erstes Götteralbum „Youth against Christ“ aus dem Jahre 1994. Zwar erreichen die Skandinavier diese Güteklasse nicht ganz – zudem sank der innovative Wert im Laufe der vergangenen 10 Jahre – aber ein ordentliches Death/ Thrash-Brett ist hier dennoch gelungen.

Vom Label Firebox ist man eigentlich eher Doom-Klänge gewöhnt, aber mit den „fleischigen“ Landsmännern hat man keinen schlechten Fang gemacht. Und gegen Ende gibt es immerhin „passende“ minutenlange gregorianische Chöre. Für Fans brutalen aber dennoch nachvollziehbaren Death Metals eine interessante Alternative und weiter verbessert gegenüber dem Debüt!

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