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SCORPIONS - Sting in the Tail

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Artist SCORPIONS
Title Sting in the Tail
Homepage SCORPIONS
Label SONY
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.7/10 (3 Bewertungen)

Die SCORPIONS wollen in Rente gehen und (endlich) ist auch das Interesse in der Heimat riesig. Die Konzertreihe der auf 3 Jahre angelegten Farewell-Tour in deutschen Landen wurde kürzlich um weitere Termine ergänzt. Der Longplayer „Sting in the Tail“ erreichte nach wenigen Wochen Goldstatus und klingt wie folgt:

„Raised On Rock“: Der Opener zeigt sehr deutlich, wohin die Reise auf diesem Album geht: Zurück zu den Wurzeln der ersten 10 Bandjahre. Jede Menge 70/ 80er Jahre Spirit und eine Portion dreckiger Rock ’n’ Roll Attitüde, die man bei den Scorps lange nicht mehr gehört hat. Die Gitarrenparts: Einfach nur beeindruckend! Der Titeltrack: Mit teilweise verzerrten Vocals, leichter AC/DC-Schlagseite und (ich versuche mich nicht zu oft zu wiederholen) richtig fetten Gitarrensounds. „Slave Me“: Einen Tick eingängiger als die beiden Vorgänger und zum Abfeiern prädestiniert. „The Good Die Young“: Tolles Intro getragen von akustischer und elektrischer Gitarre leitet eine kraftvolle Halbballade ein. Zu identifizieren, dass die ehemalige NIGHTWISH-Elfe Tarja Turunen beim Gesang unterstützt, erfordert schon ein recht gutes Gehör. „No Limit“: Straighter Hardrock, der nur im Mittelteil für einige Momente etwas verschnauft. „Rock Zone“: Gleiches Kaliber wie der Vorgänger, nur fehlt hier die Verschnaufpause. „Lorelei“: Auch wenn der Titel für meine Ohren etwas gewöhnungsbedürftig klingt, steht außer Frage, dass die SCORPIONS große Rockballaden schreiben können. „Turn You On“: Live taugliche Abgehnummer. „Let’s Rock“: Auch dieser Stampfer sollte den Weg auf die Bühne finden. „SLY“: Melancholische Ballade mit einer gehörigen Portion Akustikgitarre. Sehr gelungen. „Spirit Of Rock“: Kurz vor dem Ende ertönt die Botschaft „The spirit of rock will never die“. „The Best Is Yet To Come“: Definitiver, eingängiger Abschiedssong mit der Weisheit „How can we grow old When the soundtrack of our lives is Rock ’n’ Roll“.

Nach den beiden wirklich starken, aber etwas glatter produzierten Vorgängeralben, schließt sich nun der Kreis. Die SCORPIONS verabschieden sich mit einem (abgesehen natürlich von den Balladen) überraschend hart rockenden Album, das sich gut in einer Reihe mit den eigenen Referenzwerken aus den 70er und 80er Jahren macht. Dabei gehört es unter diesen Umständen einfach dazu, dass die eine oder andere Passage etwas pathetisch ausfällt. Ein wahrlich würdiger Abschied von Deutschlands erfolgreichster Rockband aller Zeiten!

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