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SCREAM OF THE BUTTERFLY - The Grand Stadium

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Artist SCREAM OF THE BUTTERFLY
Title The Grand Stadium
Homepage SCREAM OF THE BUTTERFLY
Label RED RIVER RECORDS
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SCREAM OF THE BUTTERFLY wurden Anfang 2016 in Berlin von Richard (Gesang, Hammondorgel & Keys) und Gitarrist Matthias gegründet. Ein paar Monate vergingen und zusammen mit dem neu gefundenen Grunge-Schlagzeuger Glauco begannen SOTB zu jammen und Songs zu schreiben, die auf einen soliden, aber vitalen Rocksound abzielten. Im Frühjahr 2016 nahm das Trio die Demos zu „Living Doll“ und „Missed The Brake“ auf und kam auf den Bandnamen SCREAM OF THE BUTTERFLY, der sich auf eine von Jim Morrison gesungene Textzeile bezieht und die Welle der Dynamik und Energie im Songwriting der Kapelle beschreiben soll. In dieser Zeit stieß schließlich auch Bassist Sergej dazu und vervollständigte die Truppe mit einer Ladung 70er-Rock-Einfluss. 2017 erschien das Langspiel-Debüt „Ignition“, 2020 der Nachfolger „Bearth Death Repeat“, nach dessen Fertigstellung Mazz und Glauco die Formation bereits 2019 verlassen hatten. Ende 2019 kam daher Gabriel als neuer Gitarrist und seit Sommer 2020 sitzt Andrea hinter der Schießbude. Gemeinsam machte der Vierer sich an die Arbeiten für den dritten Streich, der den Namen „The Grand Stadium“ erhalten hat.

Die zehn Songs dieser Platte werden eindeutig auch stark von den Siebzigern beeinflusst. Das hört man schon beim instrumentalen Opener „The Keen-Eyed Man“, mit dem das Quartett fast schon ein wenig psychedelisch startet und auch das nachfolgende „Sinking Merry-Go-Round“ fühlt sich in diesem Jahrzehnt wohl, bringt aber sehr wohl modern produzierten Vintage-Rock zu Gehör. Das temporeiche „Ain’t No Living“ lässt es amtlich krachen, während „Hallway of A-Thousand Eyes“ auf einem staubtrockenen Highway unterwegs ist und „Dead-End Land“ die Hammond-Orgel zum Glühen bringt. Derweil schlägt „Now, Then And Nowhere“ ruhigere Töne an und bringt weibliche Gast-Vocals ins Spiel, die im Duett mit Fronter Richard agieren. Mit „Every Mile She’s Gone“ lassen die Herrschaften die Langäxte erneut von der Leine und jammen was das Zeug hält, ehe das treibende „Sweet Adeleine“ schwerere Geschütze auffährt, sich jedoch auch zurückzunehmen weiß. „Say Your Name To Me“ drängt temperamentvoll nach vorn und „That Heavy Burden“ zieht auf der Zielgeraden nochmals alle (Klavier-)Register.

SCREAM OF THE BUTTERFLY zeigen sich auf „The Grand Stadium“ von vielen Einflüssen inspiriert. Die Seventies dominieren, aber auch ein Hauch von Neunziger-Seattle-Sound ist in den hochenergetischen Songs auszumachen. Das Songwriting ist ebenso eingängig wie melodisch und der Retro-Anstrich alles andere als altbacken, weshalb sich die Hauptstädter allen Liebhabern dieser Rock-Spielart mit ihrem jüngsten Studio-Output überzeugend zu empfehlen wissen.

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