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SCREAM YOUR NAME - s/t

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Artist SCREAM YOUR NAME
Title s/t
Homepage SCREAM YOUR NAME
Label DEEPDIVE MUSIC
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
5.5/10 (4 Bewertungen)

Bei diesem Schweizer Quartett ist der Name Programm: SCREAM YOUR NAME kommen mit einer melodischen Melange aus Metalcore, Alternative Rock und Punk aus dem Emmental daher und tatsächlich gehört Screamen, Shouten und Growlen bei den Herren zum guten Ton.

In diesem Sinne legt der Vierer mit dem Opener „24/7“ auch gleich mit schweren Geschützen los, vergisst dabei aber nicht den cleanen Gesang und beweist Gespür für knackige Breakdowns und fette Riffings. In ähnlicher Weise schließen sich auch „Wrong For Me“ und „Moments of Pleasure“ an, bevor das treibende „Waste Myself“ Nu-Metal-Anleihen zu Gehör bringt und „So Much Pain“ mit einem ruhigen Gitarrenstart überrascht. Nach wenigen Sekunden geht’s aber auch hier in die Vollen, ehe „Sometimes I Hate“ in die gleiche metallische Kerbe schlägt und die Langäxte jaulen lässt. Die beiden Sänger Stefan Jaun und Manu Buser ergänzen sich nicht nur beim zunächst brachialen, später melodiösen „The Cinderella Story“ bestens, sie wissen gemeinsam mit den Kollegen Krähenbühl (Bass & Gesang) und Müller (Drums) auch mit den unterschiedlichen musikalischen Einflüssen zu spielen, die bei dieser Nummer von AS I LAY DYING bis PAPA ROACH und RISE AGAINST reichen. Temporeich folgt „Underrated“ auf dem Fuße und lässt am Ende gar mit poppigen Synthie-Sounds aufhorchen, die man an dieser Stelle kaum erwartet hätte, jedoch standesgemäß mit viel Gegrowle ausklingen. „Between The Truth“ setzt auf bewährte Zutaten, mit denen es noch mal ordentlich was auf die Mütze gibt, wohingegen das akustische „Some Questions“ zweifellos komplett aus dem Rahmen fällt. Gleichwohl ist es jedoch absolut hörenswert und hat somit auch seine Daseinsberechtigung auf dem Erstling. Zusätzlich zu diesen zehn Liedern spendieren SCREAM YOUR NAME noch drei Bonustracks: „Worldbreaker“ legt sich kraftvoll ins Zeug, gleiches gilt auch für „This Is The Last Time“ und das finale „Atmosfear“.

Herzlich willkommen im Moshpit, liebe Metalcorer! SCREAM YOUR NAME laden ein und bringen auch alles mit, was man bei der Gelegenheit so braucht. Obendrauf gibt’s noch eine gute Portion Abwechslung, die abseits ausgetretener Genre-Pfade für Spannung sorgt. Ein gelungener Einstand den die Berner da mit ihrem selbstbetitelten Debüt hinlegen.

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