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SEARCH/ RESCUE - The Compound

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Artist SEARCH/ RESCUE
Title The Compound
Homepage SEARCH/ RESCUE
Label EYEBALL RECORDS
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Hervorgegangen aus den Bands GATSBY’S AMERICAN DREAM und ACCEPTANCE präsentieren SEARCH/ RESCUE aus Seattle ihr Debüt „The Compound“, das mit melancholischem Progressive-Post-Punk-Pop aufwartet.

Den Anfang macht das treibende „Fireflies“, bevor „Museum“ in bombastischere Regionen wechselt. Nahtlos schließt sich „Holding On“ mit gefühlvollen Gitarren und harmoniesüchtigen Vocals an, bevor „Right Through Me“ mit einen kraftvollem Basslauf gefällt. Verträumt geht’s mit „Where Sea Meets Sky“ weiter, um bei „Waking“ Slow-Motion-Drums auf den Weg zu schicken, die erneut Gesellschaft von Ryan van Wieringens emotionalen Gesang bekommen. In gleicher Weise setzt „Great Big War“ die Reise fort, welche bei „This Is For You“ die Geschwindigkeit etwas drosselt, um mit Heartbeat-Drums große Gefühle musikalisch imposant zu verpacken. Dem haben sich SEARCH/ RESCUE zweifelsohne vollständig verschrieben, denn auch „The Shame“ setzt auf großes Kino, allerdings ist mir hier der Gesang stellenweise zu jaulig ausgefallen. Der arme Ryan klingt phasenweise geradezu als müsse man sich sorgen um seine Manneskraft machen! Beim finalen „94“ scheint jedoch wieder alles in Ordnung zu sein: Die Combo lässt es noch mal ordentlich krachen und schon ist nach 35 Minuten Schluss mit dem Ausflug in PPPP-Gefilde.

Als Referenzen werden Namen wie KEANE, SNOW PATROL, COLDPLAY, DEATH CAB FOR CUTIE oder RADIOHEAD genannt. Sicherlich werden Fans der genannten Kapellen auch Freude am ersten Output von SEARCH/RESCUE haben, wenngleich Mr. van Wieringen im Interesse aller seine Stimmbänder nicht so sehr mit den hohen Tönen strapazieren sollte.

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