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SEASONS IN BLACK - Deadtime Stories (End after, there’s not nothing)

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Artist SEASONS IN BLACK
Title Deadtime Stories (End after, there’s not nothing)
Homepage SEASONS IN BLACK
Label BLACK ATTAKK
Leserbewertung
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Infos können sehr irreführend sein. So findet man dort Hinweise von Death/ Black/ Gothic Metal und Vergleiche mit TRISTANIA und alten TIAMAT. Im Endeffekt klingen die Jungs allerdings mehr nach OPETH oder auch TUMULUS (wenn die noch wer kennt…)

So hämmert die bayrische Nachwuchsband allem voran ordentlichen Death Metal auf die 12. Groovig fette Riffs, wummernde Drums und schön grunzige Vocals. Dazu mischt man dann mehr oder weniger dominierende Synth-Sounds und Samples (was dann wohl der Gothic-Einfluss sein soll), die zudem auch mal von düsteren Spoken Words durchsetzt werden. Das ganze gibt den Songs einen leichten symphonischen und theatralischen Touch. Highlight ist da ganz klar „Hiroshima Sun“. Abgerundet wird das alles mit einer guten Note Humor, der vor allem durch Songstitel wie „Borderline my Sunshine“, „Happy Doomsday to you“ oder „Hello hallowed Hell“ durchscheint. Übrigens habe ich den TIAMAT-Vergleich nun doch noch bestätigen können. Denn bei „Look towards the Sky“ kommen kurz „Wildhoney“-ähnliche Vocals zum Zuge… na ja, ob das für einen Vergleich reicht… ich glaube nicht…

Die Platte ist vor gut einem Jahr schon mal als Eigenrelease erschienen, und auch damals befanden sich schon einige Bonus-Tracks auf dem Album. So wird das groovige „Hiroshima Sun“ in einem EBM-Mix verwurstet, welcher aber alles andere als gelungen ist, und wohl eher als Verarsche der schwarzen Szene eingestuft werden könnte… Das gleiche mit der „DEINE LAKAIEN“-Version von „Bloody Tears – Soul in Sadness“. So was hätte man sich ruhig sparen können… Der Live-Mitschnitt des sehr coolen und nicht auf dem Album vertretenen Songs „Redoomed-redressed“ knallt dagegen in einem besseren Sound daher als die Studio-Songs an sich.

Auf jeden Fall eine sehr interessante Platte und sicherlich ein kleiner Geheimtipp für anspruchsvolle Death Metaller, die sich auch mal gerne etwas anderes als reines Geschrote antun.

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