Band Filter

SEELENZORN - Gnadenloser Zorn

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SEELENZORN
Title Gnadenloser Zorn
Homepage SEELENZORN
Label DANSE MACABRE
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Zwei Jahre sind seit dem Debüt “Toete Alles” der Darmstädter vergangen, im letzten Jahr gab’s noch eine Web-EP namens “Schwarz und Schwer” und jetzt kommt SEELENZORNs “Gnadenloser Zorn” auf uns nieder. Frontmann Jens Clemens und seinen Mannen & Damen sind vielleicht dem ein oder anderen auf der ASP-Tour 2005/2006 über den Weg gelaufen, dann war es für SEELENZORN jedoch an der Zeit, sich ins Studio zurückzuziehen, wo die zehn neuen Songs entstanden sind.

Nicht zu vergessen das „Was Du träumst“-Cover von ZYKLUS:N: und die Akustikversion desselben Songs, doch bevor es die Bonustracks gibt, starten wir erst einmal mit dem Hauptprogramm. Und da geht es mit „Eisherz““ gleich ganz ordentlich zur Sache. Nach einem gemächlichen Start durchdringt Jens’ tiefe Stimme Mark und Bein, bevor das Titelstück „Gnadenloser Zorn“ in die gleiche Kerbe schlägt und neben kantigen Gitarrenriffs eben jener Gesang des Herrn Clemens dominiert. „Mein Schmerz“ legt noch einen Zahn zu, auch „Wieder allein“ bleibt druckvoll und gibt sich ein wenig pathetisch. So ist das wohl, wenn man die Neue Deutsche Härte mit allem Drum und Dran zelebriert. „Spiegel der Ewigkeit“ passt ohne Zweifel mit seinen fetten Gitarrenriffs voll ins Bild, während „Nie wieder“ auch seine kuscheligen Momente hat. Dafür geht’s mit „Zu spät für mich“ noch mal elektronisch rund, um mit „Stumme Worte“ düster-geheimnisvoll abgelöst zu werden. „Öffne Dein Herz“ ist wie gemacht für die Clubs, perfektes Material für ein schweißtreibenden Tänzchen. Für das melancholische „Wann kommt die Zeit“ haben SEELENZORN sich weibliche Gesangsunterstützung von Gabriela Wirbel geholt, die mit ihren Vocals einen angenehmen Gegenpart zu der auf Dauer doch etwas anstrengenden Stimme von Jens bietet. Ohne Fehl und Tadel sind die Variationen des auf „Toete Alles“ erschienen „Was Du träumst“, besonders die ZYKLUS:N:-Interpretation hat es mir angetan.

Mal abgesehen vom gelegentlich etwas zu dick aufgetragenen Gesang von Mastermind Jens Clemens (Sänger, Komponist, Synthieprogrammierer, Vorproduzent) eine runde Sache.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

SEELENZORN - Weitere Rezensionen

Mehr zu SEELENZORN