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SENCIROW - The Nightmare Within

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Artist SENCIROW
Title The Nightmare Within
Homepage SENCIROW
Label PURE STEEL RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.3/10 (7 Bewertungen)

Bereits seit 1996 sind die deutschen Power Metaller SENCIROW am Start. Man warf sogar schon mal eine Promo bei einem MAIDEN-Gig in Athen an Nickos Kit, der darauf sogar reagierte! Mit diesem hohen Maß an Eigeninitiative schaffte man es im Demostadium immerhin schon ins Vorprogramm von Größen wie DORO/ TANKARD/ EPICA/ BLAZE/ GRAVE DIGGER oder DEW-SCENTED. Folgerichtig nahmen AFM die Band für das Debüt „Perception of Fear“ unter ihre Fittiche und 3000 vertickte CDs muss man heutzutage für eine Band dieser Richtung schon als großen Erfolg werten! Die versammelte Presse zückte hohe Noten für den an MORGANA LEFAY angelehnten thrashigen Powersound der Herren.

Auch das neue Eisen schlägt in diese musikalische Kerbe. Fett in Szene gesetzt von Andy Classen pumpt man schon mit dem Opener „Demon Inside“ alle Gehörgänge frei! Ein wenig erinnert man auch an die Kollegen von PERZONAL WAR, die ebenfalls Melodie mit brettigen Gitarren und bollernden Drums kongenial verbinden. „Palace of Bones“ mit seinem Mittelmoshpart ist ebenfalls oberste Liga in dem Genre, da passt alles zusammen, was zusammengehört. Melodischer und rauher Gesang wechseln sich schön ab. Bei dem folgenden „Curse of Lying“ wird dann das Gaspedal mal richtig losgelassen und im Chorus fabriziert man einen Sahnerefrain nach dem Nächsten…RAGE-Liga! OK, Smolski ist und bleibt einzigartig, aber wer den ollen Peavey im Schrank stehen hat, der muss SENCIROW gleich dazuplatzieren! Geilere Granaten kann man in dem Genre nicht eintüten. Die beiden etwas längeren Tracks „The Beggar´s Estate“(Killerriff!) und „World Collapse“ sind allerdings nicht ganz so zwingend, wenn auch immer noch Top. Da knallt das speedigere „Feeding the Rage“ doch wieder wesentlich amtlicher, eine Abrissbirne der MYSTIC PROPHECY-Liga. Bei all den genannten Vergleichen: das sind lediglich Anhaltspunkte, SENCIROW hören sich völlig eigenständig an dabei! Auf diesem Niveau hat man es nicht nötig, irgendwo abzukupfern. Mit der feinen Halbballade „Deliver me from Pain“ beweist man auch in ruhigeren Gewässern Seetauglichkeit. Aber bei Powerstoff, wie „Bullet to the Head“ fühlen sich die Jungs am wohlsten und der überwiegt auf „The Nightmare Within“ auf jeden Fall! Auch mit dem vorletzten Track „God´s Creation Failed“ geht ihnen die Luft nicht aus, im Gegenteil, man haut noch mal ein richtiges Pfund raus, bevor einem der NEVERMORE-lastige Titeltrack zum Abschluss sämtliche Lichter ausbläst!

Erneut eine Oberformidable Vorstellung von SENCIROW, da MUß doch jetzt mal was Zählbares bei rauskommen! Gehört in jeden vernünftigen Metallerhaushalt!!!

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