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SENECA - Reflections

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SENECA
Title Reflections
Homepage SENECA
Label LIFEFORCE RECORDS
Leserbewertung
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Diese 2002 gegründete Ami-Rüpelbande haut dem Hörer mit ihrem Lifeforce Records-Debut gehörig einen auf die Ohren. Nach dem eher ruhigen Intro knüppelt der Opener „Pale Horse“ mal gleich volle Lotte Deathcore-mäßig los und blastet enorm nach vorne. Unterbrochen wird das Ganze durch MESHUGGAH-verdächtige Breaks. Die melodischen Gitarren über dem Geblaste sind geil, kommt schon fast Black Metallisch. Der Akustik-Break mit cleanem melodic Gesang, welcher dann auch noch zusammen mit Gebrüll dargeboten wird, verlangt dem Hörer doch einiges ab. Geil ausgeführt, aber im Zusammenhang mit einem eher Death Metallischen Prügelpumpsong gewöhnungsbedürftig. Aber solch schräg zusammengebaute Mucke ist ja derzeit schwerst angesagt bei der jungen Kundschaft. Die nach wie vor völlig überbewerteten MASTODON spielen mit METALLICA und den TOTEN HOSEN…Hallo?! Geht’s noch?

Aber so was öffnet natürlich auch die kommerziellen Türen für Acts wie eben SENECA, die unbestreitbar technisch was auf der Pfanne haben. Man prügelt sich also mit Klasse durch die 10 lediglich 2-3 Minuten langen Eruptionen und garniert diese mit etlichen Schrägheiten, die aber nicht fehl am Platze klingen. Dem Ganzen zu folgen wird nur auf die Dauer etwas anstrengend. „Birds“ ist mit einem recht geilen Gundriff ausgestattet, allerdings sollte man schon auf Kapellen wie JOB FOR A COWBOY, THE BLACK DAHLIA MURDER oder ähnliche stehen. „Illusions“ wiederum beginnt schön atmosphärisch-akustisch, ja gar balladesk mit gehauchtem Gesang und setzt sich fein melodisch fort.

Wer mit einem solchen Wechselspiel der Genres klar kommt, der sollte sich diese interessante Combo mal reinpfeifen.

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