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SEPULTURA - The mediator between head and hands must be the heart

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Artist SEPULTURA
Title The mediator between head and hands must be the heart
Homepage SEPULTURA
Label NUCLEAR BLAST
Leserbewertung
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“The Bands are coming home” möchte man sagen. Nach SEPULTURA und SOULFLY folgen ja nun auch MACHINE HEAD ihrem Mentor Monte Conner zu Nuclear Blast. Aber bevor man da schon die nächste Tour der Thrash-Titanen planen möchte, braucht’s erst mal neue Veröffentlichungen! Nach SOULFLY folgt nun also das neue SEPULTURA-Album mit einem ellenlangen Titel. Bislang konnte mich die Band mit ihrem Cavalera-Nachfolger Derrick Greene nie wirklich überzeugen, allenfalls „Kairos“ darf man als kleines Highlight werten.

Aber eines macht das kurze und knackige „Trauma of War“ klar. Der neue Schlagwerker Eloy Casagrande hat’s mächtig raus und wenn die Band mal einfach die Kette fliegen lässt, kann sie starke Thrash-Brecher rausfeuern. Auch wenn einem beim Intro zu „The Vatican“ böses schwant, kann dieser Track der sehr wütenden und konsequenten Ausrichtung des Album-Starts folgen. Generell scheinen die Jungs ziemlich viel Hass zu verspüren, denn so aggressiv uns kampfeslustig hat man SEPULTURA länger nicht gehört. So gut es der Band hörbar gut, nicht viel rumzueiern, sondern einfach mal Gas zu geben. Selbst das vertracktere „Impending Doom“ verkaspert sich dieses Mal nicht zu sehr in sich selbst. Man hat scheinbar gelernt. „The Bliss of Ignorants“ packt dann die typischen Tribal-Komponenten aus, bevor diese bei „Da Kama Ao Caos“ so richtig entwickelt werden! Dem gnadenlosen „Obsessed“ kann man sogar schon fast Death Metal-Anleihen zusprechen. Auch die leicht halligen, verrrauchten Shouts von Greene scheinen endlich ihr zu Hause im Band-Sound gefunden zu haben.

Natürlich können SEPULTURA nicht aus ihrer Haut und natürlich wird man die Reunion-Forderungen nie vom Tisch bekommen. Aber mit „The Mediator…“ scheint man erstmals das ganze Drumherum abzuschütteln und hat einfach ohne großes Drama ein starkes Album eingetütet. Besonders Neu-Drummer Eloy Casagrande haucht SEPULTURA neues Leben ein. Mit dieser Leistung hätte ich ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet!

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