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SEVEN SERAPHIM - Believe in Angels

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Artist SEVEN SERAPHIM
Title Believe in Angels
Homepage SEVEN SERAPHIM
Label SCARLET RECORDS
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In dem Jahre des Herrn, als König Bohlen über das Land herrschte, sah ich einen langgehaarten Metalgott sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und seine Groupies und seine Gefolgschaft füllten den Tempel. Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien flogen sie und mit zweien schützten sie die Muscheln ihrer Ohren, auf dass sie nicht zerbersten mochten. Und einer rief zum anderen und sprach: Sehet her, dies ist der Jüngling Andrew Szucs, der aufgemacht hat sich zu erobern die Welt mit seinen harten Klängen und alle Lande sind seiner Ehre voll!

Da flog einer der Serafim zu einem der nahestehenden CD-Spieler und hatte eine glühende Platte in der Hand, die er mit der Zunge einlegte. Und als der Musik gelauscht wir hatten hörte ich die Stimme des Metalgotts, wie er sprach: Was soll dies? Braucht die Welt eine weitere technische Powermetalplatte mit kreischendem Gesang, stundenlangen Gitarrensoli und vertrackten Harmoniewechseln? Sendet hinweg diesen Jüngling, auf dass er möge schmoren im ewigen Feuer der Volksmusik. Doch ich erhob meine Stimme und sprach: Lass nicht Dein Herz so verstocken wie die Ohren dieses Volkes und suche mit Deinem Herzen zu verstehen. Siehe, selten war ein Debüt derart ausgefeilt und in sich geschlossen wie dieses, selten eine Stimme so kräftig und die Songs so stimmig. Lausche nur „The Rain keeps falling“ mit seiner mächtig voranpreschenden Strophe, seinem herzerweichenden Refrain und den melodischen und spannenden Gitarrenfiguren. Achte auf die pumpende Produktion des Mastering Room AB aus Schweden, welche auch die Werke von Soilwork und In Flames zu veredeln wusste!

Und der Metalgott sprach: So mögest Du wohl Recht haben! Deine Worte haben mir die Kraft des siebten Seraph gezeigt. So seid denn meine Gäste, edle Rocker und labet Euch an Wein und Speis. Nur den Keyboarder schicke ich in die Hölle, denn seine schmierigen Casio-Klänge meine Ohren nicht auszuhalten im Stande sind. So sprach der Metalgott und er nahm den letzten, übriggebliebenen Krug Wein und teilte ihn, so dass alle betrunken wurden und am nächsten Morgen mit einem krachenden Schädel wie nach 1000 Jahren übelsten Zechens aufwachten.

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