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SHADOWS LAND - Terminus Ante Quem

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Artist SHADOWS LAND
Title Terminus Ante Quem
Homepage SHADOWS LAND
Label OSMOSE PRODUCTIONS
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Die Polen SHADOWS LAND konnten schon vor zwei Jahren mit ihrem Debüt „Ante Christum (Natum)“ ordentlich aufhorchen lassen, zockte man doch schon auf dem Debüt fette und vor allem komplexe Death Metal-Kost.

Auf dem Neu-Werk scheint man etwas geradliniger zu Werke zu gehen, hört man den fetten, komplexen, aber (für SL-Verhältnisse) eingängigen Opener „The Absolute“. Doch schon beim folgenden „Narcotic Vision“ entgleisen einem gleich wieder alle Gesichtszüge. Denn was die polnische Deather in den folgenden gut 30 Minuten zocken, scheint eigentlich von menschlichen Musikern nicht spielbar zu sein. Ganz in Tradition der genialen Landsleute BEHEMOTH brettert das Trio präzise aufeinander abgestimmt einen Hammer nach dem nächsten heraus. Egal, ob Sänger/ Gitarrist Aro, Basser Lexative oder Überdrummer J Nerexo… alle drei sind Meister an ihren Instrumenten und dabei perfekt aufeinander eingespielt. Wie diese Jungs von purer Blasterei über vertrackte Passagen hin zu wuchtigen Stampf-Phasen wechseln, ist einerseits unvorhersehbar aber andererseits total schlüssig. Die eingespielten Pausen mit elektronischen Spielereien verstärken den „Wahnsinns-Faktor“ noch und bewahren davor, von der Masse an Metal erschlagen zu werden. Vor allem da diese Scheibe in einem sehr passenden, fetten und differenzierten Sound daherkommt, wirkt die gesamt Platte recht mächtig.

Zwar sind die drei im Songwriting noch nicht so versiert wie ihre Kollegen BEHEMOTH, so dass die Spannung während der 30 Minuten nicht ganz aufrecht erhalten werden kann, aber was sich hier anbahnt, ist ohne Frage was ganz großes in der Brachial-Komplex-Death Metal-Szene.

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