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SHATTER MESSIAH - Never to play the Servant

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Artist SHATTER MESSIAH
Title Never to play the Servant
Homepage SHATTER MESSIAH
Label DOCKYARD1
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Mit Curran Murphy ist einer der begnadetsten Power/ Thrash-Gitarristen zurück auf der Metal-Bühne, und zwar mit seinem neuen Schlachtschiff SHATTER MESSIAH. Den Guten dürfte ja so ziemlich jeder kennen von seinen Engagements bei ANNIHILATOR und NEVERMORE. Und musikalisch geht die Reise genau in die Richtung der beiden Combos.

Beginnt man mit „Never to Play“ noch etwas verhalten, so thrasht man mit dem folgenden „Crucify Freedom“ in Lichtgeschwindigkeit alles in Grund und Boden! Erinnert wegen der teilweise abgehackten Rhythmik an Mr. Jeff Waters. Das tritt bei dem groovenden „Fratality“ noch eklatanter zu Tage, allerdings hauptsächlich im Gitarrenbereich. Sehr melodisch der Song, wozu auch einmal mehr der geile Gesang von Greg Wagner (ex-BREAKER und ARCHETYPE) beiträgt, der sämtliche Tonlagen von ultratief-gebrunft bis äußerst clean draufhat. Die tiefen Parts kommen besonders beim anfänglich brettharten, fast schon deathigen „Hatred Devine“ gut zum Zuge. Curran entführt den Hörer allerdings mit einem feinen melodischen Lead in NEVERMORE-Sphären zwischendurch, bevor wieder die Doublebass getreten wird. Und der Mann an den Kesseln ist auch kein unbekannter: Robert Falzano, der auch schon bei ANNIHILATOR getrümmert hat! „Fear to Succeed“ erinnert zu Beginn an PUNGENT STENCH, das Riff ist gemopst (irgendwas von dem „Been Caught Buttering“-Klassiker), dann geht’s aber rasend schnell nach vorne ab… geiler Thrasher! Auch in den folgenden 9 Songs findet man immer wieder Versatzstücke und Fragmente von anderen Bands. Macht aber nix bei der Klasse der Tracks und dem absolut eigenständigen Spiel von Curran.

Dockyard1 mausern sich damit immer mehr zu einem Highclass-Label, so kann’s weiter gehen! Denn das Debüt von SHATTER MESSIAH fällt auch zum Ende hin keineswegs ab und kann das hohe Niveau bis zum letzten Track „New Kleen Killing Machine“ (noch mal ein absoluter Hammersong!) halten. Ein extrem gelungener Spagat zwischen modernem Power Metal („Blasphemy Feeder“ z.B. könnte auch auf einer aktuellen NEVERMORE-Scheibe stehen!) und Thrash. Unbedingt auf den Einkaufszettel malen!

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