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SHENANIGANZ - Four Fingers Fist Fight

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Artist SHENANIGANZ
Title Four Fingers Fist Fight
Homepage SHENANIGANZ
Label SILVERWOLF PODUCTIONS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die SHENANIGANZ (irisch für Schabernack, Unsinn) kommen aus dem oberbayerischen Haag und rekrutieren sich aus vier jungen Herren im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, die sich seit April 2006 „Beste Schülerband Deutschlands 2006“ nennen dürfen. Zeitgleich schafften sie im Regionalfinale des internationalen Bandwettbewerbs „Emergenza“ einen beachtlichen vierten Platz und waren im vergangenen Sommer mit ihrem tanzbaren Rock’N’Roll in Süd-Korea zu Gast, wo sie die deutschen Farben beim 6th International Art Festival vertraten. Langsam wurde es da natürlich auch mal Zeit für das Debütalbum der Brüder Daniel und Dom Rehbein (Vocals/ Guitar bzw. Drums) und ihrer Mitstreiter Georg Raig (Vocals/ Guitar) und Tobias Reich (Bass), welches nunmehr auch unter dem Namen „Four Fingers Fist Fight“ zu haben ist.

Das Quartett geht mit jugendlichem Ungestüm zur Sache und mixt Rock ’N’ Roll, Garage, Punk und Rock zu einem lauten und schnellen Cocktail. Der Opener „Punk That Rocks“ trifft da den Nagel auf den Kopf und beschreibt bestens die musikalische Marschrichtung des Vierers. In die gleiche Kerbe schlägt das temporeiche „Andy Warhol“, während „25 Years Ago“ oder auch „Jesus Was A Rock’N’Roller“ stärker auf Rock ’N’ Roll-Einflüsse setzt. „Hangin’ With the Boys“ gehört zu den Stücken der ersten Stunde und strotzt vor ungebremster Spielfreude. Einer meiner Favoriten ist „Pissing In The Wind“ – weniger wegen des Titels sondern aufgrund seiner fröhlich-kraftvollen Harmonien. Bei „Why?“ haben die Langäxte unverkennbar das Sagen, wobei Dom hinter seiner Schießbude durchaus einen flotten Takt vorgibt. Southern Rock verspricht „Hobo Slide“ und nimmt ausnahmsweise mal ein wenig Tempo raus und lässt dem Blues den Vortritt. Mit „Social Misfit“ kehren SHENANIGANZ jedoch alsbald wieder zu ihrer gewohnten Taktung zurück und auch „Can’t Await The Moon“ lässt es ordentlich krachen. Dem schließt sich „Ordinary Dreams“ nahtlos an, bleibt nur noch „The Frankey Commercial Song“. Was es mit Frankey genau auf sich hat, wird leider nicht geklärt, der Track verbreitet auf jeden Fall gute Laune und das ist doch schon mal was.

Spaß an ihrer Mucke haben ganz offensichtlich auch die vier Oberbayern, die mit „Four Fingers Fist Fight“ ein energiegeladenes Debüt hingelegt haben. Der Sound klingt frisch, aber nicht unbedingt neu, da wird es für SHENANIGANZ schwer werden sich durchzusetzen. Gegönnt sei es ihnen.

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