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SHIZUKO OVERDRIVE - Shizuko

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Artist SHIZUKO OVERDRIVE
Title Shizuko
Homepage SHIZUKO OVERDRIVE
Label AVASONIC
Leserbewertung
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SHIZUKO OVERDRIVE legen mit “Shizuko” ihr Debütalbum vor – und was bei diesem Album besonders hervorsticht, kam erst als letztes dazu: Die Stimme von Eve (Evangeline) Cooper. Die Namen der Jungs von SHIZUKO OVERDRIVE sind nicht minder außergewöhnlich: Kevoc, Gordon und Horatio. Außergewöhnliche Namen, außergewöhnliche Musik? Ich war gespannt…

Gleich der eröffnende Song des Erstlings ist ein echter Ohrwurm. Bei „No life“ rockt wohl jeder, der Rockmusik mag, nach einiger Zeit mit. Allerdings fällt auch hier schon auf, dass die Musik ein klein bisschen unausgewogen wirkt (was auch an der eigentümlichen Produktion liegt). Leider verstärkt sich dieser Eindruck beim weiteren Hören noch, und nach 4 Songs fällt mir als erstes ein: Leute, weniger Gitarre, bitte! Bei vielen Stücken kommen einfach weder Schlagzeug noch Gesang wirklich gegen die Stärke der Gitarre an. Dabei ist Eves Stimme bei den Gesangsparts eigentlich grandios. Sie schafft es gekonnt, sie zwischen hervorragend intonierten Stücken und dem „bösen“, gewisperten Begleitgesang wandern zu lassen. Was aber ebenso fehlt, bzw. oft nicht mal ein kleines bisschen herauszuhören ist, ist der Bass. Es mag sein, dass das bei „Awakening“ so gewollt ist, aber bei vielen anderen Liedern wirkt es schlicht und einfach unausgeglichen. Dafür gibt es aber auch Balladen wie „Grinding Gears“ oder „Checkmate“, bei denen SHIZUKO OVERDRIVE nicht so sehr an die GUANO APES erinnern wie bei anderen Tracks. „Checkmate“ lässt sogar etwas an die sanfteren Stücke von NIGHTWISH denken. Hört sich abgedreht an? Ist es auch. Zusätzlich gibt es noch ein Cover des bekannten 80ies-Song „Self Control“ (stammt ursprünglich von der bereits verstorbenen Laura Branigan). Die Mischung macht’s, wie immer.

SHIZUKO OVERDRIVE haben mit Eve sicherlich eine Sängerin gefunden, die sich mit den drei Jungs ideal ergänzt – allerdings muss das Zusammenspiel noch geübt werden, damit das ganze wirklich „Gothrock“ schimpfbar ist (diese Eigenbezeichnung hat mich etwas überrascht, auch wenn SHIZUKO OVERDRIVE letztendlich „Visual Rock“ machen wollen). Auch die Fans gitarrenlastiger Musik wären sonst vielleicht ab und an etwas überfordert mit allzu viel des geliebten Instruments…

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