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SHY LOW - Snake Behind The Sun

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Artist SHY LOW
Title Snake Behind The Sun
Homepage SHY LOW
Label PELAGIC RECORDS
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Hinter SHY, LOW aus Richmond, der Hauptstadt Virginias, stecken die beiden Gitarristen Greg Peterson und Zak Bryant sowie der Drummer Dylan Partridge und der Bassist Drew Storcks. Einen Sänger sucht man in dieser Auszählung vergeblich, denn die Herren haben sich instrumentalen Klängen verschrieben. Diese Klänge sind im Übrigen durchaus rockiger Natur, changierend irgendwo zwischen Metal, Ambient und Prog-/Postrock. „Snake Behind The Sun“ ist der sechste Studiogruß des Vierers und das Ergebnis einer produktiven Zeit während der Corona-Pandemie. Neben den neuen Songs haben die Jungs auch Storyboards für mehrere Musikvideos erstellt und eine Partnerschaft mit Matt Frain vom Richmond Ballet geschlossen. Hier sind Tanzvideos basierend auf der Musik von SHY, LOW entstanden.

Wir wollen uns an dieser Stelle jedoch den sieben neuen Songs auf „Snake Behind The Sun“ widmen. Wobei – der Sound von SHE, LOW ist in der Tat wie gemacht für die musikalische Untermalung bewegter Bilder – warum also nicht auch für Tanzvideos? In jedem Fall steckt die epische Langrille voller Kreativität, Groove, Härte und wirklich herausragendem Songwriting. Die Stücke wirken für sich – aber ganz besonders in ihrer Gesamtheit – absolut stimmig, weshalb es fast keinen Sinn macht, auf einzelne Lieder einzugehen. Denn was mit dem Opener „Where The Lights Blend“ mit vielseitigen Gitarren startet, findet seine nahtlose Fortsetzung in der energiegeladenen Vorabsingle „Helioentropy“, bevor „Umbra“ härtere, dunklere Töne anschlägt, die an vorherige Alben wie „Burning Day“ (2017), „Hiraeth“ (2015) und das selbstbetitelte Debüt aus 2012 erinnern. Auch hier gibt es einen Kurzfilm, der die Geschichte des harten Kampfes der Reinheit gegen die negative Energie in unserer Welt erzählt. Mit metallischen Dissonanzen übernimmt „Fulgarations“ das Sagen, ehe „The Beacon“ sanft perlende Tonfolgen hervorbringt und „Fata Morgana“ beide Stil-Welten erstklassig verbindet. Am Ende entführt „Decease Spe Re“ die geneigte Hörerschaft in atmosphärische Post-Rock-Untiefen, in denen alsbald wieder das Kopfkino auf das Feinste befeuert wird.

So seien SHY, LOW und „Snake Behind The Sun“ insbesondere Fans von PG. LOST, RUSSION CIRCLES, CULT OF LUNA, AND SO I WATCH YOU FROM AFAR oder auch THRICE ans Herz gelegt. Es lohnt sich!

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