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SIBBI HIER - Vol. 1

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Artist SIBBI HIER
Title Vol. 1
Homepage SIBBI HIER
Label GUTE LAUNE ENTERTAINMENT
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Hinter SIBBI HIER steckt Sebastian Hafner, den man seit 20 Jahren auch schon als Sänger und Gitarristen der schwäbischen Pop-Punk-Kapelle ITCHY (aka ITCHY POOPZKID) kennt. Für seine beiden Bandkollegen Panzer und Max hatte der Mann wohl einfach zu viel Energie, die gerade während der unseligen Pandemiezeiten, irgendwie kanalisiert werden musste. So ist das erste SIBBI-HIER-Soloalbum „Vol. 1“ entstanden. Über neun Songs erfüllt sich Sibbi seinen Traum vom kompromissfreien eigenen Album, das nur eine Richtung kennt: straight nach vorn!

Zu Beginn lernt der werte Hörer jedoch, dass „Kannibalen“ keine Vorurteile kennen und die Menschen unabhängig von Hautfarbe, Beruf und Bankkonto lieben. Aber wer weiß? Vielleicht schmeckt der eine ja doch besser als der andere… Mit blitzschnellen Hooks rechnet Sibbi mit den Verschwörungstheoretikern, Soziopathen und sonstigen Nervtötern auf, bevor er gutgelaunt im „Cabrio“ unterwegs ist. „Das kann doch noch nicht alles gewesen sein“ fragt der Herr Musiker im Anschluss immerhin noch nicht völlig resigniert, denn der Sound atmet glücklicherweise eine Menge Mut und Zuversicht. „Durchschnittlich egal“ verweigert sich derweil dem eintönigen 08/15-Einerlei, während die temperamentvolle Vorab-Single „Tag für Tag“ davon berichtet, wie es ist, wenn man ständig Rhythmen und Melodien im Kopf hat, die einfach verarbeitet werden müssen. „Ich muss nicht“ stellt hingegen mitgrölkompatibel klar, was SIBBI HIER eben alles nicht muss – GROSSSTADTGEFLÜSTER (Inhalt) und MADSEN (Refrain) lassen grüßen! „Zwei Herzen“ nimmt den Festival-Sound auf die Schippe, ehe „Im selben Raum“ auf der Zielgeraden als unprätentiös schrammelndes Liebeslied für ein positives Ende sorgt.

Alle Instrumente auf „Vol. 1“ wurden von SIBBI HIER selbst eingespielt, einzig das Schlagzeug trommelte der JENNIFER-ROSTOCK-Drummer, Sibbis Kumpel Chris Kotze, in unnachahmlicher Art und Weise auf die Platte. Co-produziert und gemischt wurde das Werk von Flo Nowak (u.a. EMIL BULLS, ITCHY, MONTREAL). Dass die Platte so straight punkrockig daherkommt, hat übrigens den Schöpfer selbst überrascht, aber das Ergebnis kann sich zweifellos hören lassen und irgendwann kann man den Scheiß auch wieder live genießen und dazu auf Festivals springen (vgl. „Zwei Herzen“).

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