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SICKBOY - Along The Way

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Artist SICKBOY
Title Along The Way
Homepage SICKBOY
Label GORILLA MUSIC
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SICKBOY? War da nicht jemand gleichen Namens im Film „Trainspotting”, der geradezu besessen von James-Bond-Streifen war? Inwieweit die Kölner Combo um Gitarrist und Sänger Keke bei der Wahl des Bandnamen von dieser Figur beeinflusst wurde, vermag ich nicht zu sagen. Ebenso wenig weiß ich, welche Drogenexperimente der Vierer schon hinter sich hat, auf jeden Fall haben SICKBOY sich eingehend mit Punk, Indie und Alternative-Rock befasst. Nach einem ersten Demo, das vor zwei Jahren aufgenommen wurde, verschwanden Keke, Bassist Krise, Drummer Boris und Gitarrist Spilli erneut im Studio – diesmal im „Tonstudio 45“ von BLACKMAIL-Sechssaiter Kurt Ebelhäuser und herausgekommen sind zwölf krachende und knarzende Songs, die nach der zunächst nur digitalen VÖ jetzt auf CDs mit der Aufschrift „Along The Way“ verewigt wurden.

Dabei legt der Opener „Wide Away“ gleich mit krachenden Gitarren ein gehöriges Tempo vor, das auch für „At The Back of Your Mind“ nicht gedrosselt wird. Der Track dürfte sowohl BACKMAIL- als auch QUEENS OF THE STONE AGE-Fans in seinen Bann schlagen, während „Breakable“ erst einmal einen Gang runterschaltet, was jedoch keinesfalls zu Lasten des druckvollen Rhythmus geht. „New Blood“ zeigt sich von einer verspielteren Seite, die gleichzeitig mit melancholischen Vocals und experimentierfreudigen Langäxten aufwartet. Mit „Every Day“ macht das Quartett wieder Dampf, bevor sich bei „Hush Money“ erneut Stoner-Elemente zu Wort melden. „She’s Out The Way“ und „Sweetest Pride“ haben es da mehr mit treibenden, leicht sperrigen Melodien mit einem gewissen elektronischen Verschnitt, wohingegen „Misery Lovers Company“ den schwermütigeren, ruhigeren Part übernimmt. Mit dem Titelstück „Along The Way“ rocken SICKBOY die düsteren Gedanken ganz schnell in weite Ferne und auch das groovige „Ignorance Is Bliss“ ist kein Kind von Traurigkeit. Zum Schluss wird’s mit „Otherside“ noch mal ein wenig nachdenklich und angenehm schräg.

In Gänze legen SICKBOY ein abwechslungsreiches, spannendes Debüt vor, das nicht eine Sekunde langweilig ist und gleich zu einem zweiten Hördurchgang einlädt. Also umgehend das Teil im Selbstversuch wirken lassen!

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