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SILVERSTEIN - A Beautiful Place To Drown

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Artist SILVERSTEIN
Title A
Homepage SILVERSTEIN
Label UNFD
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Seit 20 Jahren servieren SILVERSTEIN aus Ontario/Kanada krachenden Post-Hardcore. Passend zum Bandjubiläum präsentieren Shane Told (Gesang), Paul Koehler (Schlagzeug), Billy Hamilton (Bass) sowie Paul Marc Rousseau und Josh Bradford (beide Gitarre) ihre neunte Studio-Langrille „A Beautiful Place To Drown“ und beweisen damit sogleich, dass sie keinesfalls altersmilde geworden sind.

Vielmehr lassen es die Jungs mit dem Opener „Bad Habits“ ordentlich krachen und begrüßen mit INTERVALS gleich die ersten Feature-Gäste. Beim nicht weniger knackigen „Burn It Down“ ist Caleb Shomo von BEARTOOTH mit von der Partie, während „Infinite“ von UNDEROATHs Aaron Gillespie den letzten Schliff bekommt. Wie „Madness“ (feat. Princess Nokia) thematisiert der druckvolle Song die Probleme, die mit psychischen Krankheiten einhergehen. Am Ende des Silberlings ist zudem noch der SIMPLE-PLAN-Fronter Pierre Bouvier am Start und gemeinsam sorgen die Herrschaften mit „Take What You Give“ für einen punk-poppigen Abschluss. Zuvor sorgt „Where Are You“ neben dynamischem Hardcore-Punk auch mit Alternative-Anleihen für Abwechslung, wohingegen „Shape It“ auch Emo-Versatzstücken gegenüber nicht abgeneigt ist. „All On Me“ zeigt mitsamt Saxofon die weiche Seite der Kanadier, bevor es mit „Say Yes!“ und „Stop“ abermals in die Vollen geht. „September 14th“ täuscht kurz sanfte Zurückhaltung an, um dann direkt nach vorn zu stürmen und dank des temperamentvollen „Coming Down“ nochmals auf den Hardcore-Dancefloor zu bitten.

SILVERSTEIN gelingt es auf „A Beautiful Place To Drown“ ihren intensiven Mix aus Melodie und Aggression, der klar im Post-Hardcore verwurzelt ist, gekonnt mit Emo-, Punk- und Alternative-Elementen anzureichern. Das macht den Sound nicht nur abwechslungsreicher, sondern zeugt auch von einer gewissen Weiterentwicklung. Für Chart-Platzierungen hat es hierzulande bislang nicht gereicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich dies mit dem neuen Longplayer ändert. Drei von fünf Konzerten sind auf jeden Fall schon ausverkauft, was zudem für die Live-Qualitäten des Fünfers spricht.

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