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[:SITD:] - Odyssey:13

VN:F [1.9.22_1171]
Artist [:SITD:]
Title Odyssey:13
Homepage [:SITD:]
Label ACCESSION RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.5/10 (4 Bewertungen)

Kurz vor ihrem 10 jährigen Bestehen hauen die sympathischen Jungs von [:SITD:] ein neues Release heraus, quasi der Appendix zum aktuellen Album, was man ja auch schon an der Zahlenarithmetik erkennen kann. Vielleicht wird da ja irgendwann mal ein lyrischer Masterplan sichtbar. Als EP bezeichnet enthält die Scheibe immerhin über 50 Minuten Musik: 4 neue Tracks, 2 neue Versionen, 3 Remixe, da sollte eigentlich für jeden was dabei sein.

Gehen wir das Ganze mal der Reihe nach an: „Odyssey“ ist ein bombastisches, getragenes Intro, welches direkt in den ersten „richtigen“ neuen Song „Suffering in Solitude“ übergeht. Für vage Kenner der Band sicher eine Überraschung, hat hier doch der gute Thomas mal wieder die Vocals übernommen, was anscheinend in Zukunft intensiviert werden soll. Auch live intoniert er ja immer mehr Stücke, was der Abwechslung im [:SITD:]-Kosmos nur dienlich sein kann. Seine cleanen, relativ sanften Vocals machen aus der Komposition eine wehmütig treibende Hymne, ohne allzu viel Aggressivität. Diese steigert sich dann wieder etwas beim darauffolgenden „Firmament“, was alleine schon an Carstens rau/ eintöniger Stimme liegt (eintönig nicht im negativen Sinne). Ein solider Track mit bekannten Melodielinien und auch einen Tacken softer als noch auf den Frühwerken. „Benumbed“ wirkt dann auch noch mal etwas schwerfällig zu Beginn, steigert sich dann aber im Verlauf der 6 Minuten und enthält ein paar interessante Spielereien im Hintergrund. Ansonsten regieren die bekannt ausladenden Flächen. Die Remix stammen allesamt von guten Bekannten der Ruhrgebietler. Mit GRENDEL war man auf Tour, PAINBASTARD sind Labelkollegen und die ABSURD MINDS gehören zum Stall von Keyboarder Francesco D’Angelo. Während PAINBASTARD etwas mehr Druck auf die Rhythmus Section legen, hat der gute Jos aus „Crusade“ erstaunlicherweise keinen brutalen Brecher gemacht, auch hier liegt die Betonung auf Ästhetik und Eleganz. Lediglich die „Absurden“ hinterlassen eine wirklich eigene Duftnote, was auch daran liegt, dass deren Sänger Stefan nun das Gros der Vocals übernommen hat. Eine poppige Note liegt nun über „Ascension“, welche das Lied weiter aufwertet. Die Club Version vom Smasher „Wegweiser“ sowie die Slow Variante des älteren „Venom“ klingen wiederum genauso wie ihre jeweiligen Bezeichnungen, nette Variationen indeed.

Also insgesamt eine durchaus gelungene Veröffentlichung für die Fans, wenngleich keiner der echten 3 neuen Songs wirkliches Hit Potenzial besitzt. Vielmehr wirken sie in ihrer Gesamtheit und zeigen einen etwas softeren neuen Weg von [:SITD:], der noch mehr Abwechslung verspricht. Gerade auf Toms Sangeskünste sollte man da in Zukunft verstärkt bauen, vielleicht auch mal im Duett innerhalb eines Electro Knallers. In Ergänzung mit dem gelungenen Bonus Material für Fans allemal ein Pflichtkauf.

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