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SIX FEET UNDER - Unborn

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SIX FEET UNDER
Title Unborn
Homepage SIX FEET UNDER
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.4/10 (21 Bewertungen)

Schon recht kurz nach der letzten quasi Wiederbelebung „Undead“, das mit alten Tugenden und erneuerter Mannschaft glänzte, legen Röchelpapst Chris Barnes und seine Sidekicks den Nachfolger „Unborn“ vor. Der hat nicht von ungefähr einen gleichlautenden Titel, die 11 neuen Tracks stammen noch von den „Undead“-Sessions (bei denen man 26 Tracks auf Band gebannt hatte), sind aber mitnichten B-Ware!

Das zeigt nach dem sphärisch-psychedelischen Introtrack „Neuro Osmosis“ der Killermonstergroover „Prophecy“, der nicht nur auf dem letztjährigen Hammeralbum hätte stehen können, sondern auch auf den eigenen Über-Frühwerken eine perfekte Figur abgegeben hätte! Ein Midtemposchädelspalter vor dem Herrn mit fies tackernder Doublebass, mörderisch schiebendem Groove, angeschrägten Gänsehautleads und röchelndem Barnes – besser geht das nicht in dem Bereich! Da der Track auch technisch brillant serviert wird, fällt das eher simpel gestrickte „Zombie Blood Curse“ ein wenig ab, lässt aber die Rübe im typischen SFU-Takt rotieren. Die fast schon progressiven Bassparts im geilen Solo-Mittelteil sind immer noch ungewöhnlich im SFU-Kontext, mit der neuen Besetzung hat sich die eingerostete Band aber den Arsch gerettet. „Decapitate“ fährt schon fast NILE-Riffing auf, röchelt aber ansonsten auch im fiesen atmosphärischen slow-Groove, der immer wieder von Doublebass-Schüben angeschoben wird. Und das Riffing ist nun mal einfach Killer! Zieht Euch nur mal den knüppelnden Zwischenpart rein. Das Ganze nennt man mal Signature-Sound! Auch „Incision“ fährt partiell DEATH-artige Parts auf, was aber bestens zu dem eigentlich recht simplen SFU-Sound passt und die Band aus der Einbahnstraße herausbefördert (hat). Ich hätte mir bei den 11 neuen Wuchtgranaten zwar ein wenig mehr straightere Schnellsongs gewünscht, was man mit dem blastigen „Alive to Kill You“ perfekt managt, aber für schnelle Abrißbirnen gibt´s ja schon genug Combos (u.a. Chris´ alte Kollegen CANNIBAL CORPSE). Und wer Mördergroover wie „Inferno“ oder „Psychosis“ auf Platte brennt, der hat eh gewonnen! Das düstere, psychedelisch-schräge „The Curse of the Ancients“ beschließt diese erneute Granate recht ungewöhnlich, zeigt aber, wie variabel SIX FEET UNDER seit der Runderneuerung sind.

Der Barnes hat wieder Blut geleckt und seine Band manifestiert sich hiermit endgültig zurück in der Champions League!

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