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SKELETONWITCH - Breathing The Fire

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Artist SKELETONWITCH
Title Breathing The Fire
Homepage SKELETONWITCH
Label PROSTHETIC
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SKELETONWITCH aus Ohio zählen ähnlich wie WARBRINGER oder MUNICIPAL WASTE zum oft zitierten und gelobten „Thrash-Revival“. Und hier ist auch ganz klar die musikalische Ausrichtung des Drittwerkes „Breathing The Fire“ einzuordnen, wobei die Truppe um die Garnette-Brüder dem Gesamtsound noch eine gehörige Prise Black Metal und etwas NWOBHM beifügt.

Die Produktion ist passenderweise zu den „Old-School-Zutaten“ rau und unpoliert ausgefallen, was dem durch die Bank weg schnell auf den Punkt kommendem Songmaterial zugute kommt. Langes Vorgeplänkel gibt’s nicht, ebenso wenig unnötiger Ballast. Die Songs starten mal im typischen Thrash-Modus, mal im donnernden Midtempo, variieren zumeist ein bis zweimal das Tempo, und ehe man sich versieht, sind sie auch schon zu Ende. Chance Garnette keift sich mal black-metallisch, mal tiefst death-grunzig durch die insgesamt 12 Thrash-Black-Schoten, von denen „Released From The Catacombs“ mit besonders gelungenen Riffs und Gitarrensolo herausragt. Außerdem wären hier der Midtempo-Kracher „Where The Light Has Failed“ und das mit coolen melodischen Leads versehenen „Gorge Upon My Soul“ zu nennen.

Insgesamt kein absoluter Meilenstein , aber ein weiterer Beweis, dass die USA endlich wieder vermehrt amtliche Bands am Start haben, die sich eher an alten Tugenden als an Karateübungen oder Plattentellerdrehereien versuchen.
Sascha

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Totalen Retro-Thrash zaubern SKELETONWITCH aus Amiland. Hier in der WITCHERY(Gesang)/ MERCILESS/ DEFLESHED-Variante. Also schnell und mit Death/ Black-Einflüssen. Die 12 kurz gehaltenen Tracks rattern in 35 Minuten durch und machen leidlich Spaß. Gut produziert ist die Chose, das Songwriting sitzt.

Schnelle Böller wie „Submit to the Suffering“ oder blackige „Released from the Catacombs“ lassen den Nacken ebenso kreisen wie melodischere Groover der Marke „Where the Light has Failed“. Das birgt zwar nix Neues, kann aber auf Grund der Rasanz und Kürze nur schwerlich langweilig werden und wird deshalb gerne auch wieder eingelegt! Zumindest bei Thrashern. Die können dann zum Ende hin noch das geil-treibende „Strangled by Unseen Hands“ hören und den Geldbeutel zücken.

Töftes Werk!
MOSES

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