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SKINDRED - Union Black

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Artist SKINDRED
Title Union Black
Homepage SKINDRED
Label BMG/ ROUGH TRADE
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Bei der 2010er Ausgabe des hiesigen Serengeti Festivals haben SKINDRED die Menge so mitgerissen, dass die Veranstalter die Waliser prompt auch für die 2011er Neuauflage buchten. Da wollen die Herren natürlich nicht nur einfach wieder Vollgas geben, sondern auch neue Songs präsentieren. Und eines wird schon beim Start von „Union Black“ deutlich. Diese Platte bietet massig Stoff, um die Massen live zum Ausrasten zu bringen!

So pumpt „Warning“ allein mit seinem packenden Mosh-Groove nach vorne und sollte die Fans unweigerlich zum Hüpfen und Moshen animieren. Doch wenn Benji Webbe mit seinen Ragga-Vocals einsetzt, gibt es gar kein Halten mehr. Das rockt, das groovt, das fetzt! Dazu hat der Brite nicht nur eine coole Rasta-Stimme, sondern kann auch noch shouten wie Hölle und verfügt dazu über gute Clean-Vocals! So ein Fronter ist natürlich Gold wert für eine Band, denn nur so sind auch groovende Rock-Ohrwürmer wie „Cut Dem“ oder das ergreifende „Living Lie“ möglich. Bei diesen wechselt der Rasta-Mann eindrucksvoll zwischen Raps, Ragga und cleanen Refrains und alles sitzt auf dem Punkt! Da „verzeiht“ man auch mal einen Reggae/ Dub Step-Ausflug wie „Gun Talk“. Zudem reissen Crossover-Knaller wie „Get it Now“ oder der sleazige Rocker „Death to all Spies“ das schnell wieder raus.

Eine äusserst runde Sache, welche im Mittelteil evtl. mit einer leichten Rock-Nummer zuviel ein wenig zu sehr auf Nummer Sicher geht. Der ein oder andere Smasher der Marke „Warning“ hätte dem Ganzen sicher noch einen Schuss mehr Power verliehen. Dennoch eine satte Schote, mit der SKINDRED in der Festival-Saison für ordentlich Bewegung sorgen werden!

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