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SKINNY LISTER - Shanty Punk

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Artist SKINNY LISTER
Title Shanty Punk
Homepage SKINNY LISTER
Label XTRA MILE RECORDINGS
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Bereits seit 2009 machen SKINNY LISTER aus London Folk-Punk und im Oktober vergangenen Jahres ist ihr sechstes Album „Shanty Punk“ erschienen. Der Fünfer fliegt hierzulande immer noch ein wenig unter dem Radar, dabei braucht sich der Fünfer in Sachen Spielfreude und handwerklichem Können in keiner Weise zu verstecken.

Der Opener „Haul And Bale“ ist der ideale Song, um erst einmal im Midtempo reinzukommen, durchaus auch schon mal zum Schifferklavier ein wenig zu schunkeln und nach ein, zwei Guinness und vielleicht noch einem Whiskey auch eventuel mal den Refrain mitzugrölen. Dank des flotten „Unto The Breach“ darf dann aber auch bereits getanzt werden. Die Fiedel sorgt auch beim nachfolgenden „Company of The Bar“ für gute Laune, ehe Fronter Dan Heptinstall das Mikro an sein weibliches Pendant Lorna Thomas abgibt. Die Dame performt die fröhliche Single „Mantra“ gemeinsam mit ihren Jungs und lädt mit der großartigen Nummer zum guten und im besten Sinne altmodischen Scheunentanz. Hier ist ein Hauch Country und sogar eine Prise Cajun-Musik mit im Spiel, bevor es mit „13 Miles“ stampfend was auf die Zwölf gibt und dank „Down On The Barrier“ Kopf und Bein erneut in Bewegung geraten. „Arm Wrestling In Dresden“ ist genau das, was man unter knackigem Folk-Punk versteht und auch „Pittsburgh Punch Up“ sorgt ebenso wie „Forge On George“ für gute Laune. „William Harker“ ist wiederum eines der Lieder, die ein wenig amerikanisch angehaucht sind, während Lornas Vocals dem melancholischen „Broken, Bruised And Battered“ auf der Zielgeraden den nötigen bittersüßen Schmelz verleiht.

Mastermind Dan beschreibt „Shanty Punk“ als ein Konzeptalbum und dabei geht es um nichts weniger als das Konzept von SKINNY LISTER. Es sei eine reine Destillation dessen, was SKINNY LISTER ausmache, und vielleicht eine Sammlung von Songs, die sich weiter in ihre folkigen Richtungen lehnten, als sie es in einigen Jahren gewagt hätten. Die Musiker:innen hätten das Gefühl gehabt, dass es an der Zeit war, die Basis zu berühren und die Essenz der Band zu zelebrieren und ihr gleichzeitig ein frisches und dynamisches Gefühl zu geben. Da kann ich nur sagen: Mission voll und ganz erfüllt!

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