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SKUNK ALLSTARS - Bleeding hearts and smiling faces

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Artist SKUNK ALLSTARS
Title Bleeding hearts and smiling faces
Homepage SKUNK ALLSTARS
Label Wolverine Records
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Die Bezeichnung `Allstars´ lässt ja zunächst mal auf den Zusammenschluss mehrerer bekannter Personen schliessen. Dem ist aber nicht so, da, wie den credits zu entnehmen ist, Kopf der SKUNK ALLSTARS der Kölner Frank Liesener ist, welcher sich für den Großteil der Texte und Musik und außerdem für den Gesang verantwortlich zeichnet. Er hat allerdings zahlreiche Freunde und Mitstreiter ins Studio eingeladen um mit ihnen gemeinsam das Album einzuspielen. So ist dieses zum einen unter Mithilfe des südafrikanischen Produzenten Wayne Harker, der auch gleich drei der dreizehn Songs beigesteuert hat, entstanden und zum anderen lässt die Beteiligung von insgesamt 20 weiteren erfahrenen Musikern den Longplayer wie das Werk einer großen internationalen Familie erscheinen.

Und so vielfältig wie die Besetzung ist, so wenig legt man sich auch auf einen einzelnen Stil fest. Vielmehr werden hier Elemente verschiedenster Genres bunt zusammengewürfelt. Die dadurch äußerst abwechslungsreichen Stücke weisen eine Mixtur aus Punk/Rock, Ska, jamaikanischem Reggea, Dub und ein wenig HipHop auf, dazu kommt eine kräftige Bläserfraktion. Da merkt man, dass Frank bei seiner Vorgängerband Skunk mit Leuten wie dem Mad Professor (Macka B) und den Long Beach Dub Allstars (Ex-Sublime) zusammengearbeitet hat. Trotz dieser wilden Mischung klingt das Ergebnis aber stimmig und natürlich kreativ.

In gleichem Maße variieren auch die Vocals, die überwiegend in englischer Sprache, gelegentlich wie in „Dubwar“ oder kurzzeitig in „Unified“ aber auch auf deutsch vorgetragen werden. Der wesentliche Unterschied zu einem reinen Ska- oder Reggaealbum, und damit auch die Rechtfertigung für eine Rezension auf dieser Seite, ist die häufige Verwendung von teils recht flotten E-Gitarren und groovigen Bassläufen. Bestes Beispiel hierfür ist vielleicht der Track „Paying it with pain“.
Auch wenn einige Melodien oder Parts irgendwie bekannt wirken, ist „Bleeding hearts and smiling faces“ dennoch ein energiegeladenes Album, bei dem gute Laune garantiert ist.

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